Diekmannshausen - „Es ist vollbracht: Ein Aufatmen ging jetzt durch die Reihen der 80 Landfrauen, als auf der Jahreshauptversammlung der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen in der Wesermarsch im Landhaus Diekmannshausen die Namensänderung und die damit verbundene Satzungsänderung einstimmig die Abstimmungen passierten“, sagte Pressesprecherin Karin Logemann im Gespräch mit der NWZ .
2000 Frauen in der Wesermarsch sind in den 15 Landfrauenvereinen organisiert. „Damit sind wir die größte Frauenorganisation in der Wesermarsch“, betont Logemann. Die Dachorganisation der 15 Ortsvereine in der Wesermarsch war die Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen in der Wesermarsch und ist nun der Kreislandfrauenverband Wesermarsch, abgekürzt KLF.
Damit wird ein Name abgelöst, der aufgrund seiner Länge in der Handhabung etwas „umständlich“ war, so der Kreisvorstand.
Als Gäste begrüßte die Vorsitzende Annegret Schild auf der Versammlung Inge Hayen vom Bezirksvorstand, den neu gewählten Vorsitzenden des Kreislandvolks, Dr. Carsten Paddeken, den Einsatzleiter des Dorfhelferinnen-Werkes, Ingo Bischoff, sowie Julia Güdde von der Leitung der Touristikgemeinschaft Wesermarsch.
„Unsere Gesellschaft ist auf das Ehrenamt angewiesen, nur mit der Anerkennung, da hapert es“, so Inge Hayen. Sie machte auf das Motto des Landfrauentages Weser-Ems am 14. Oktober in Oldenburg aufmerksam. „Wertschätzen tut gut“, so die Überschrift der Veranstaltung.
Die Jahreshauptversammlung ist alljährlich der Ort für ein „Dankeschön“. In einem festlichen Ambiente werden die neuen Vorstandsmitglieder „Willkommen“ geheißen und die bisherigen verabschiedet.
Für ihre langjährige Vorstandsarbeit wurden geehrt: Ingrid Wreden, Abbehausen (17 Jahre), Heidi Grabhorn, Elsfleth (16 Jahre), Antje Witting, Großenmeer (zwölf Jahre), Helga Haye, Hammelwarden-Brake (17 Jahre), Sigrid von Thülen, Strückhausen-Neustadt (zehn Jahre) und Bärbel Rother, Hammelwarden-Brake (vier Jahre).
„Gefühle – die Führungskräfte des Lebens“: Wie sie entstehen, lenken und gestalten, darüber referierte in ihrer ganz eigenen, ungezwungenen und sehr überzeugenden Art die Soziologin Annelie Keil. „Das Leben muss jeden Tag neu ausgehandelt werden“, sagt sie.
