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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Neues Konzept für Praktikanten

12.07.2014

Bremen /Oldenburg Die Berufsorientierung vor einer Ausbildung ist für junge Leute immer wichtiger geworden. Als ein gängiges Instrument gelten Praktika, mit denen man sich von typischen Tätigkeiten eines Berufes ein Bild machen und die Atmosphäre im Betrieb schnuppern kann. „Ein Praktikum kann für alle Beteiligten aber nur dann einen Mehrwert bieten, wenn es gut gemacht ist“, sagt Andreas Walter, Leiter der Nachwuchskräfteentwicklung bei der Bremer Landesbank (BLB, Bremen/Oldenburg).

„Hier setzt die Idee unseres diesjährigen Azubi-Projektes an“, so Walter: „Der Ausbildungsjahrgang 2012 hat das Praktikumskonzept unserer Bank in diesem Frühjahr auf den Prüfstand gestellt und grundlegend neu gestaltet.“

Mit diesem Projekt bewirbt sich die Bremer Landesbank für den „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) der NWZ . Walter begrüßte, dass Projekte zur „beruflichen Orientierung“ ausdrücklich bei PIA willkommen sind.

Bei dem von den BLB-Azubis entwickelten Konzept haben die Auszubildenden nicht nur die Verantwortung für die Vor-Ort-Betreuung der Praktikanten. Sondern sie kümmern sich auch im zahlreiche weitere Aufgaben rund um die Schülerpraktika, erläutert Walter. Bei der Erarbeitung des Konzeptes sei „viel Freiraum gelassen worden“, freut sich Azubi Merle Frey.

Konkret gibt es nun für die beiden Standorte in Bremen und Oldenburg jeweils „Praktikantenbeauftragte“ unter den Auszubildenden. Sie kümmern sich um das gesamte Bewerbungsverfahren – von der Sichtung der Bewerbungen bis zum kurzen Kennenlerngespräch. Zur Vorbereitung auf diese Aufgabe gibt es eine Schulung durch das Personalmanagement. Durch dieses Konzept eröffne sich für die Bank-Azubis auch noch die Möglichkeit, in der Ausbildung „Kompetenzen im Bereich des Personalmanagements zu erwerben“, sagt die Auszubildende Lena Tebroke.

Für die ausgewählten Bewerber wird ein Praktikums-Einsatzplan erstellt. In allen einbezogenen Bereichen müsse ein Azubi eingeplant werden, der sich kümmert. Zudem gibt es Azubi-Paten, die abteilungsübergreifend für das Wohlergehen der Praktikanten verantwortlich sind.

Insgesamt ergebe sich mit dem neuen Konzept nicht nur ein hochwertiges Praktikum, sondern auch eine angenehme Atmosphäre, sagt Walter. „Wir freuen uns auf die Umsetzung“, sagt Azubi Irina Neugebauer. Den Praktikanten werde durch durch den geringen Altersunterschied zu den Betreuern die Scheu genommen, Fragen zu stellen und aus sich herauszukommen. Und sie bekämen den besten Eindruck vom Alltag.

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