NEUSCHARREL - Bei der turnusgemäßen Frühjahrsversammlung der Vorstände aller Neuscharreler Gruppen, Vereine und Verbände standen vier Themen im Vordergrund: Die Ferienpassaktion 2010, die Dorferneuerung, der Außenbereichsbebauungsplan AB 13 und die Namensgebung der „Schulstraße“.

Über die vier möglichen Angebote für die Ferienpassaktion war man sich schnell einig: Am Donnerstag, 1. Juli, geht es wieder zum Heidepark Soltau, am Sonnabend, 10. Juli, ist der Kletterwald an der Talsperre das Ziel. Am Sonnabend, 17. Juli, wird zu einer Fahrt nach Schloss Dankern eingeladen und am Sonnabend, 31. Juli, steht der Besuch des Olantisbades in Oldenburg auf dem Programm.

Zum Stand der Dorferneuerung berichtete Ortsvorsteher Hans-Gerd Eilers, dass die Mittel für folgende Maßnahmen bewilligt wurden: Weiterbau der Kanalisation bis zur Kappe, Fertigstellung des multifunktionalen Dorfplatzes und die Beseitigung der Erhebungen auf dem Mühlenweg. Mit einem Baubeginn werde noch vor den Sommerferien gerechnet. Die Erneuerung der Hauptstraße mit Installation der Fußgängerampel in der Ortsmitte könne aus finanziellen Gründen erst 2011 erfolgen.

Zum Bebauungsplan AB 13, der Auswirkungen auf Neuscharrel hat, sagte Hans-Gerd Eilers: „Hier müssen wir praktisch nur zwischen Pest und Cholera entscheiden.“ Entweder würden in nächster Zukunft im Windpark der Zone I über 100 Meter hohe Windkraftwerke mit roten Warnlampen genehmigt, dafür aber keine Stallbauten – oder doch Stallbauten mit Filteranlagen, die allerdings nur eine dreißigprozentige Immissionsminderung brächten. Bei den hohen Windkraftanlagen würde deren Zahl nur etwa ein Drittel des heutigen Bestandes ausmachen. Nach angeregter Diskussion gab es eine mehrheitliche Tendenz für die hohen Windkraftanlagen.

Zur Namensgebung der sogenannten „Schulstraße“ sagte der Vorsitzende des Heimatvereins Neuscharrel, Werner Fuhler, dass sich der Vorstand des Heimatvereins auf Anfrage der Stadt Friesoythe für den Namen „Pastorenpad“ entschieden und der Stadt mitgeteilt habe. Fuhler begründete diese Namensgebung aus historischer Sicht. Dieser ehemalige Weg führe zu „Pastors Busch“ und sei früher von den Pastoren beim täglichen Breviergebet gegangen worden.


Die Berichte der Ortsjugendsprecherinnen Sarah Brunik und Annika Brake zeugten von vielen Aktivitäten und einer soliden Kassenlage. Aus Jugendpflegemitteln wurde dem Schützenverein zum Neu- und Wiederaufbau der Jugendabteilung nach Fertigstellung der Schießsportanlage ein Zuschuss gewährt.