NEUSCHARREL - Bei der Eröffnung der 24. Generalversammlung des Handels- und Gewerbevereins Neuscharrel (HGV) konnte der erste Vorsitzende Balduin Flatken neben drei Ehrenvorstandsmitgliedern fast die komplette HGV-Mitgliedschaft begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Stephan Krüger. Er hielt ein ausführliches Referat über die Probleme des Transport- und Güterverkehrs.

In seinem Jahresrückblick zeigte sich Flatken erfreut, dass im Rahmen der Dorferneuerung eine neue Schießsportanlage, ein multifunktioneller Festplatz und die seit Jahren geforderte Fußgängerampel entstanden sind. Sein Resümee lautete: „Wir sehen also, dass Neuscharrel attraktiver wird, neue Häuser gebaut werden und der Ortskern laufend verbessert wird.“

Bei den Vorstandswahlen erklärte der amtierende Vorsitzende Balduin Flatken für eine Wiederwahl nicht mehr zu Verfügung zu stehen. Seine Begründung: „Die Quote stimmt nicht mehr. Diesen Ausdruck kennt jeder aus dem Fernsehen. Dann wird entweder der Moderator ausgewechselt oder die Sendung eingestellt. Das Erste ist nun eingetreten. Nach zwölf Jahren merke ich, dass ich amtsmüde werde. Ich verstand es nicht mehr, den übrigen Vorstand für eine zuverlässige Arbeit zu begeistern. Ich hoffe jetzt, dass das Vereinsleben nun belebt wird und der neue Vorstand mit Optimismus in die Zukunft geht.“

Die anstehende Nachfolge wurde in zügigen Wahlgängen problemlos geregelt: Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Heinz Willenbrink gewählt. Willenbrink dankte seinem Vorgänger für „diesen tollen und nicht selbstverständlichen Einsatz“. Willenbrink vertritt in Zukunft als 2. Vorsitzender Heiner Bley. Kassenwart bleibt Holger Lüpkes. Neuer Schriftführer ist Stefan Ewen. Willi Eilers bleibt Kassenprüfer, dem Gerold Wemjes zur Seite gestellt wurde. Den Festausschuss bilden zukünftig Herbert Ewen, Wolfgang Janßen, Franz Budde und ein Vorstandsmitglied.

Kassenwart Holger Lüpkes, beantragte, in diesem Jahr den doppelten Vereinsbeitrag zu erheben, da in nächster Zukunft zahlreiche außerordentliche finanzielle Belastungen auf den Verein zukommen. Der Antrag wurde mit Mehrheit genehmigt.