NEUSTADTGöDENS - Erfahrungen, Erfolge und mögliche Probleme im Umgang mit dem auf mehrere Jahre ausgelegten Förderprogramm städtebaulicher Denkmalschutz standen am Montag in Neustadtgödens (Kreis Friesland) bei einem Informationsaustausch von Vertretern der 14 am Förderprogramm beteiligten Kommunen auf dem Programm. Neustadtgödens in der Gemeinde Sande ist die kleinste am Programm beteiligte Kommune – mit mehr als 120 Baudenkmälern im historischen Ortskern allerdings von hoher Dichte an potenziell förderwürdigen Objekten im Sanierungsgebiet.
Sandes Verwaltungsspitze führte neben den Gästen u. a. aus Göttingen, Lüneburg, Helmstedt, Norden und Bad Bentheim auch Vertreter der Regierungs- und Denkmalschutzbehörden und die Referatsleiterin des Sozialministeriums, Dr. Frohmute Burgdorf, durch die malerischen Gassen Neustadtgödens.
In dem Ort steht zurzeit der Erhalt historischer Bausubstanz in Privatbesitz im Vordergrund des Programms. Viele der bis zu 300 Jahre alten Häuser gehörten auswärtigen Erben, die Investitionen in ihre alten Objekte scheuten. Zudem wolle die Gemeinde Sande Anreize schaffen, damit auch leerstehende denkmalgeschützte Gebäude nicht verfallen. 2011 ist der Fördertopf mit 300 000 Euro gefüllt.
