NEUSüDENDE - Die Schützenhalle wird vergrößert. Die meisten Arbeiten werden in Eigenleistung vollbracht.
Von Wolfgang Müller
Viel vorgenommen hat sich der Schützenverein Neusüdende, der 79 000 Euro in sein Vereinsheim am Borbecker Weg in Neusüdende investiert. Größtenteils in Eigenleistung wird die Anlage erweitert. Vorsitzender Fritz Luks hat die erste Arbeit selbst übernommen: Er ist Bauzeichner und hat den Plan erstellt. Die Bauaufsicht führt der zweite Vorsitzende, denn auch der ist vom Fach: Jens Eilers ist Zimmermann.
An jedem Sonnabend und, wenn Zeit ist, auch abends nach Feierabend, sind die Schützen aktiv, um ihr Vereinsheim mit dem Schießstand zu erweitern. Zu den Maßnahmen gehören der Abriss der alten Mauern des Schießstandes, der Neubau, mit dem die Anlage um rund 30 Quadratmeter größer wird, schließlich die Neugestaltung des Daches, das auch optisch besser ins Bild passen soll. Auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite soll der Aufenthaltsbereich um zehn Quadratmeter vergrößert werden. Die Einweihung plant Luks rechtzeitig zum Schützenfest am vierten Wochenende im August.
1927 wurde der Verein gegründet, etwa 120 Mitglieder zählt er heute bei der Jugend, der Schützenklasse, den Damen und den Senioren. Etwa die Hälfte der Mitglieder sind aktiv. Von dem Neubau erhofft sich der Vorsitzende einen noch größeren Zuspruch auch und vor allem von der Jugend.
