NEUSüDENDE - Wenn der erste Vorsitzende Bauzeichner ist und der zweite die Bauaufsicht führt, dann kann der Verein sparen. Die Schützenhalle wird vergrößert.
von wolfgang müller
NEUSÜDENDE - Die kleine und gemütliche Schützenhalle mit Schießstand, sanitären Einrichtungen und einem Aufenthaltsraum soll vergrößert und auch optisch verschönert werden. Viel vorgenommen hat sich der Schützenverein Neusüdende, der 79 000 Euro in die Anlage investieren will. Knapp die Hälfte der Kosten bringt er durch Eigenleistungen ein, kündigt Vorsitzender Fritz Luks an. Die erste Arbeit dafür stammt von ihm selbst: Er ist Bauzeichner und hat den Plan erstellt. Die Bauaufsicht wird der zweite Vorsitzende führen, denn auch der ist vom Fach: er ist Zimmermann.Die Restsumme stammt im Rahmen der Sportförderung vom Landkreis Ammerland und von der Gemeinde Rastede. Die Anträge seien bewilligt, freut sich der Vorsitzende, und die Bauvoranfragen seien auch positiv beschieden worden.
Jetzt geht es darum, die Mitglieder zu mobilisieren, denn am Ostersonnabend, 7. April, soll mit den Arbeiten begonnen worden: Abriss der alten Mauern des Schießstandes, dann der Neubau, mit dem die Anlage um rund 30 Quadratmeter größer wird.
Erneuert und damit auch optisch besser gestaltet wird das Dach. Auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite soll der Aufenthaltsbereich um zehn Quadratmeter vergrößert werden. Auf das Training wird während der Bauphase verzichtet. Die Einweihung plant Luks rechtzeitig zum Schützenfest am vierten Wochenende im August.
1927 wurde der Verein gegründet, etwa 120 Mitglieder zählt er heute bei der Jugend, der Schützenklasse, den Damen und den Senioren. Etwa die Hälfte der Mitglieder sind aktiv. Von dem Neubau erhofft sich der Vorsitzende einen noch größeren Zuspruch auch und vor allem von der Jugend.
