NEUSüDENDE - Über gute Erlöse im Getreideanbau, in der Viehzucht und bei der Milchproduktion freute sich Dieter Ahlers, erster Vorsitzender des Landvolkvereins Neusüdende, auf der Jahreshauptversammlung. Diese fand nach der Schließung des Gasthofes „Lindenhof“ im Feuerwehrhaus Neusüdende statt.
Trotz guter Erlöse beklagte Ahlers sehr hohe Futter- sowie Energiekosten in den landwirtschaftlichen Betrieben. Insbesondere die Schweine haltenden Betriebe des Dorfes zeigten sich unzufrieden. In der Ferkelerzeugung mussten die Landwirte starke Einbußen hinnehmen. Betriebe ohne Finanzreserven waren zwischenzeitig sogar existenzgefährdet, hieß es.
Hoffnung auf Besserung im Schweinesektor setzen die betroffen Landwirte nach Öffnung der Exportmärkte insbesondere auf China. Gedämpfte Euphorie herrschte bei den Planungen von Biogasanlagen. Wegen der hohen Rohstoffkosten blickt das Neusüdender Landvolk kritisch auf solche Projekte.
Über aktuelle Themen „über den Ortsrand hinaus“ berichtete Uwe Ralle, Leiter der Bezirksstelle Nord der Landwirtschaftskammer in Oldenburg. „Die vorher vorhanden Milch- und Butterberge sind abgebaut, die Getreidevorräte schrumpfen", so Ralle.
Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde Hans- Gerd Haake als stellvertretender Vorsitzender für weitere drei Jahre bestätigt.
