Berlin - Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) lehnt eine „Gießkannenförderung“ im Zuge der geplanten Sonderabschreibung für den Wohnungsbau in Deutschland ab. „Es soll gerade nicht um das Luxussegment mit den guten Renditen gehen. Darum wollen wir eine Obergrenze bei den Baukosten einbauen“, erklärte Hendricks unserer Berliner Redaktion.
„Außerdem gilt die Sonderabschreibung nur in Städten mit einem angespannten Wohnungsmarkt. Wir gehen also nicht mit der Gießkanne vor“, sagte sie.
Bund und Länder hatten sich grundsätzlich auf eine Sonderabschreibung für den Wohnungsbau verständigt. Gebraucht würden „jetzt mindestens 350 000 neue Wohnungen pro Jahr“.
