Oldenburg -
Es gibt eine enorme Zahl so genannter „Couchsurfer“ – also Gäste, die in privaten Oldenburger Wohnungen übernachten. Wie können Sie diese erfassen?
KochFür die jeweils aktuellen Statistiken erhalten wir von den Anbietern keine Zahlen. Etwa alle fünf Jahre aber beauftragen wir ein unabhängiges Institut, eine Analyse zum Thema durchzuführen. Dort sind dann auch weitere Punkte wie Bruttoumsätze, Tagesgäste und anderes vermerkt. Privatvermieter sind nicht verpflichtet, ihre Übernachtungszahlen zu veröffentlichen, Hotels schon.
Wie muss man sich die „touristische Profilierung“ vorstellen, mit der sie in den Folgejahren punkten wollen?
KochDazu können wir derzeit noch nicht allzu viel sagen, da wir dieses Marketingfeld im Hintergrund erarbeiten und uns auf bestimmte Themen fokussieren. Nur so viel: Wofür steht die Stadt, was sind unsere starken Themen? Wo und wie heben wir uns von den anderen Wettbewerbern ab? Da gibt es durchaus noch Potenzial. Das machen wir größtenteils selbst, holen uns aber auch externe Hilfe – von jemandem ohne Oldenburger Brille ...
Die Zahl ausländischer Gäste ist deutlich gewachsen. Wollen Sie da im Ausland weitere Märkte erschließen?
KochGrundsätzlich wollen wir die Übernachtungszahlen weiter steigern. Die Auslandsmärkte haben wir im Blick, müssen aber sehen, wo es Sinn macht. Wir konzentrieren uns dabei insbesondere auf die Niederlande.
