Hannover/Stuttgart - Die deutsche Durchschnittswohnung misst 91 Quadratmeter. Große Unterschiede bei den Wohnverhältnissen gibt es jedoch je nach Bundesland, teilten die Landesbausparkassen (LBS) am Dienstag in Stuttgart mit. Besonders bequem leben unter anderem die Niedersachsen: Sie kommen mit 102 Quadratmetern auf Platz 2.

Am meisten Platz in ihren vier Wänden haben die Rheinland-Pfälzer und die Saarländer. In beiden Ländern sei eine Wohnung oder ein Haus im Schnitt 104 Quadratmeter groß. Baden-Württembergern stehen demnach 96 Quadratmeter zur Verfügung, den Bayern 97.

Wesentlich enger geht es in den östlichen Bundesländern zu. Berliner wohnen den Angaben zufolge auf knapp 73 Quadratmetern. Damit steht die Hauptstadt auf dem letzten Platz des Ländervergleichs. Für ganz Deutschland gelte: Eigentümer wohnen deutlich großzügiger als Mieter. So sei selbst genutztes Wohneigentum mit rund 118 Quadratmetern im Schnitt 47 Quadratmeter größer als eine Mietwohnung.