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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

MOBILFUNK: Nokia zeigt deutscher Politik kalte Schulter

19.01.2008

BOCHUM Im Ringen um die Zukunft des Bochumer Nokia-Werks haben die Hoffnungen von 2300 Beschäftigten auf Rettung ihrer Jobs einen weiteren Dämpfer erhalten. Die Bundesregierung zeigte sich am Freitag skeptisch, an der unternehmerischen Entscheidung rütteln zu können.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verlangt zwar von Nokia noch mehr Informationen zur geplanten Schließung des Bochumer Werks – und hat nach Worten ihres Sprechers Thomas Steg Verständnis für mögliche Boykott-Aktionen. Nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hat die Regierung aber wenig Möglichkeiten einzugreifen.

Der finnische Handy-Weltmarktführer unterstrich seine Pläne, die Produktion von Deutschland nach Osteuropa verlagern zu wollen.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Subventionspraxis auf den Prüfstand stellen und zeigte sich zuversichtlich, Nokia eine Verletzung von Beschäftigungs-Auflagen nachweisen zu können. NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) äußerte den Verdacht, dass Nokia Beschäftigungszusagen nicht eingehalten haben könnte. „Gelingt uns der Nachweis, können wir die beiden letzten Subventionsbescheide in Höhe von 17 und 23,8 Millionen Euro zurückfordern.“

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Die Arbeitnehmerseite drohte mit Streik, falls keine Standort-Gespräche mit Nokia zustande kommen. Am Dienstag ist zunächst eine Großdemonstration geplant.

Derweil gaben Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) und SPD-Fraktionschef Peter Struck aus Protest ihre Nokia-Handys ab.

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