NORDENHAM - Warum erneuerbare Energien so wichtig sind, erfuhren rund 30 Kinder am Donnerstag bei der letzten KiWi-Veranstaltung des Vereins Nordenham Marketing & Touristik vor den Sommerferien. KiWi steht für Kinder wissen mehr. Und genau dafür sorgten die Mitarbeiter der EWE, die gemeinsam mit den Jungen und Mädchen in der Pausenhalle des Gymnasiums Windmessgeräte bauten, so genannte Anemometer.
Die Energieberaterin Edith Axe war sichtlich erstaunt darüber, dass einige der Kinder schon eine Menge über erneuerbare Energien wussten. „Sonnenenergie, Windkraft und Wasserkraft“ – wie aus der Pistole geschossen, beantwortete ein Junge die Frage, worum es sich bei den erneuerbaren Energien handelt. Edith Axe erklärte den Kindern, dass es sehr wichtig ist, sie zu entwickeln. Schließlich gehen die fossilen Brennstoffe wie Öl und Kohle zur Neige. „Außerdem sind die erneuerbaren Energien viel umweltfreundlicher“, ergänzte ein besonders schlauer KiWi-Student.
Natürlich blieb es nicht bei trockener Theorie. Die Mitarbeiter Christian Hinrichs und Henning Lichtenstein hatten zwei mobile Werkstätten und jede menge Baumaterial mitgebracht. Daraus durfte jedes Kind nach Anleitung ein Windmessgerät basteln. Es wurde gesägt, geschraubt und gebohrt, bis das Klapp-Anemometer fertig war. Zum Schluss mussten die Messgeräte noch skaliert werden. Dafür kam eine Windmaschine zum Einsatz, die eine ordentliche Brise erzeugte.
Die Jungen und Mädchen waren trotz des warmen Wetter, das sich auch für andere Aktivitäten unter freiem Himmel angeboten hätte, mit viel Elan bei der Suche. Und die „Professoren“ hatten sich ihre KiWi-Doktorhüte nach der zweistündigen Vorlesung redlich verdient.
