NORDENHAM - Die Bauarbeiten für den neuen Aldi-Markt am Mittelweg sind auf der Zielgeraden angekommen. Am Montag, 30. Mai, soll das neue Geschäft um 8 Uhr eröffnen. Der alte Aldi-Markt direkt neben dem Neubau schließt schon an diesem Freitag, 13. Mai, um 16 Uhr. In der Zwischenzeit müssen die Kunden auf einen Großeinkauf im Schatten des Hochhauses verzichten.
116 Parkplätze
Investor ist, wie berichtet, der Betriebswirt Hartmut Illmer aus Schwarme in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen. Er hat die Projektgesellschaft Nordenham gegründet, die neben dem Hochhaus ein 7200 Quadratmeter großes Grundstück gekauft hat. Das Grundstück gehörte der Westgrund AG, in deren Besitz auch das Hochhaus steht.
Auf diesem Grundstück errichtet die Projektgesellschaft nicht nur den Discounter, sondern auch eine Ladenzeile und insgesamt 116 Parkplätze – 100 für die Kunden des Aldi-Marktes und die übrigen für die Kunden der Geschäfte in der Ladenzeile. Hartmut Illmer beziffert das gesamte Investitionsvolumen auf 2,5 Millionen Euro.
Der neue Discounter bietet eine Gesamtfläche von 1180 Quadratmetern, von denen 800 Quadratmeter Verkaufsfläche sind. Auf diesem Platz werden Kühl- und Tiefkühlprodukte, frisches Fleisch und Geflügel, frisches Brot sowie Zeitschriften und Tageszeitungen angeboten.
Die Ladenzeile bietet weitere 580 Quadratmeter Nutzfläche, von denen laut Bauschild noch 247 Quadratmeter zu vergeben sind. Sie wird dort errichtet, wo jetzt der Anfang der 70er Jahre errichtete Aldi-Markt steht, der nach seiner Schließung abgerissen werden soll.
Arbeiten dauern
Die Bauarbeiten haben im vergangenen Frühherbst begonnen. Ursprünglich sollte der neue Albrecht-Discount schon Ende des vergangenen Jahres bezugsfertig sein. Dann nannte die Bauleiterin Renate Wilken – die Architektin ist bei der Planungsgruppe Braun in Meppen beschäftigt – den Februar. Wegen des harten Winters ist es nun noch später geworden.
Jetzt sind die Bauarbeiter damit beschäftigt, die Parkplätze und den Geh- und Radweg anzulegen. Dabei haben sie stets den typischen Aldi-Neubau mit seiner Klinkerfassade, dem Kupfergiebel und dem Satteldach im Blick.
