NORDENHAM - Harmonie im TKN-Restaurant: Rund 20 Mitglieder des Tennisklubs Nordenham haben ihren Vorstand während der Jahreshauptversammlung Donnerstagabend einstimmig wiedergewählt. Die Versammlung dankte damit für ein Jahr, das sportlich und gesellschaftlich ein gutes für den Klub war. Klaus-Stüdemann-Cup und Nordsee-Trophy waren erneut Ausnahme-Events.
Vorsitzender Oliver Wölbling dankte Aenne Schau für ihr tatkräftiges Engagement als Protokollführerin. Sie scheidet nach 30 Jahren ehrenamtlicher Arbeit aus dem Vorstand aus. „Aenne wird uns auch weiterhin mit ihrer Erfahrung zur Seite stehen“, freute sich Wölbling. Ihre Aufgabe übernimmt der ehemalige Fachwart für Veranstaltungen, Thomas Schramm. Seine Position nimmt wiederum Gerd Gerdes ein.
Oliver Wölbling ehrte Horst Ahlhorn und Erika Gaede für ihre 40-jährige Vereinstreue. Beide erhielten die TKN-Nadel in Gold. In Abwesenheit geehrt wurde Jutta Lutz, die ebenfalls seit vier Jahrzehnten Mitglied ist. Seit 25 Jahren dabei sind außerdem Uschi Woesthoff, Sabine Ahlhorn, Gerald Zinn und Reiner Indorf.
Ein großer Gewinner
Im sportlichen Bereich, den Karl Brandau weiterhin als Sportwart betreut, ist Reiner Indorf einer der großen Gewinner der letzten zwölf Monate. Er wurde erstmals Hallen-Bezirksmeister und verteidigte seinen Titel auf der roten Asche. Bei den erstmals durchgeführten Regionsmeisterschaften sicherte sich der Herren 55-Frontspieler einen weiteren Titel. Mit der Mannschaft spielt er in der 2. Nordliga, die bei den Herren 55 die zweithöchste deutsche Spielklasse ist. Noch nie spielte ein Wesermarschteam höher.
Neben dem tollen Zusammenhalt der Herrenmannschaften in der offenen Klasse lobte Karl Brandau die Jugendarbeit. Er leitete damit zu Rolf Hübler über. Der sprach sich dafür aus, weiterhin auf den Nachwuchs fokussiert zu bleiben. Der sei für die positive Mitgliederentwicklung verantwortlich. Sein Dank dafür ging erneut an Vereinstrainer Jens Kuhle, der seit einigen Monaten auch einer der drei Trainer der neuen Tennisregion Jade-Weser-Hunte ist.
Finanzwart Michael Eppler konnte einen ausgeglichenen Etat vorlegen. Rücklagen konnten gebildet werden. Er berichtete ferner von einer positiven Mitgliederentwicklung: 244 Vereinszugehörige zähle der TKN nun. In den letzten drei Jahren steigerte sich die Mitgliederzahl damit um mehr als acht Prozent.
Auf besonderes Interesse stieß ein Finanzmodell, das die Finanzierung der Tennishalle in Zukunft sichern soll. Darüber werde vereinsintern verhandelt, so Vorsitzender Oliver Wölbling. „Da ist aber noch nichts spruchreif.“
Hallenplätze begehrt
Der einzige Punkt, der die vereinsinterne Harmonie bei der Versammlung störte, war die Diskussion um die Vergabe der Hallenplätze im Winter. Das ist die einzige Kehrseite der guten Jugendarbeit: trainingsbedingt werden freie Plätze rar. Ein Lösungsvorschlag werde auch hierzu ausgearbeitet, so Oliver Wölbling.
