Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

JUBILÄUMSFEIER 100 Jahre junge Stadt mit großen Chancen

NORBERT HARTFIL

NORDENHAM - Mit einem Aufruf zum Schulterschluss der Kommunen in der Metropolregion Bremen/Oldenburg hat Henning Scherf seine Glückwünsche zum 100-jährigen Bestehen der Stadt Nordenham verbunden. Bei einem Festakt vor 320 Gästen aus Wirtschaft, Behörden, Politik, Vereinen und Kirchen bescheinigte der ehemalige Bremer Bürgermeister der Küstenregion ein großes Entwicklungspotenzial.

Voraussetzung für den Erfolg sei, dass die Kirchturmstrategien aufgegeben werden und sich stattdessen der Gemeinschaftsgeist verstärke. „Wir müssen uns gegenseitig achten und stützen“, sagte Scherf, „um die Region gemeinsam zu entwickeln.“ Der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven sei für den Nordwesten eine riesige Chance. Wenn die Region zusammenrückt und aus den Fehlern der Vergangenheit lernt, „können wir als Global Player mithalten“.

Der 69-jährige SPD-Politiker hielt bei dem Empfang zum Nordenhamer Stadtjubiläum die Festrede. Er erinnerte an die Anfänge der Unterweserstadt, die durch den Zusammenschluss zweier Ortsgenossenschaften entstanden war. Der Oldenburger Großherzog Friedrich August hatte Nordenham am 1. Mai 1908 die Rechte einer Stadt Zweiter Klasse verliehen. Das Gebiet an der Wesermündung galt damals als „Oldenburgs Zukunftsecke“.

Dass die 27 000 Einwohner zählende Industrie- und Hafenstadt Nordenham auch heute große Entwicklungs lungsperspektiven habe, hoben alle Redner während der Jubiläumsfeier hervor. Diese Einschätzung bekräftigten unter anderem der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsichen Städtetages, Heiger Scholz, und die stellvertretende Leiterin der Regierungsvertretung Oldenburg, Barbara Woltmann.

Anlässlich des 100-jährigen Stadtbestehens hält der Niedersächische Heimatbund (NHB) seine zweitägige Jahrestagung in Nordenham ab. Am Freitag kamen die Vertreter der Mitgliedsorganisationen zunächst zu Fachsymposien und anschließend zu ihrer Hauptversammlung zusammen. An diesem Sonnabend überreicht der NHB an Ministerpräsident Christian Wulff eine Rote Mappe, in der Schwachpunkte im Umgang mit heimatlichen und kulturellen Werten aufgeführt sind.


Mehr zum Thema auf NWZonline

Weitere Berichte und Bilder zur Feier

Dramatisches Ende einer Bootsfahrt: Vater, Baby und Junge getötet

Inge Deutschkron mit Ossietzky-Preis ausgezeichnet

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Blick in die Räucherkammer bei Aal Bruns in Kayhauserfeld: Marco Pawlik ist mit der Qualität zufrieden.

DELIKATESSE NACH ÜBERLIEFERTER REZEPTUR Woher kommt der Zwischenahner Aal?

Kerstin Schumann
Kayhauserfeld
Der Bergpark Wilhelmshöhe: Hier befinden sich etliche Sehenswürdigkeiten.

NWZ-REISETIPPS: ABSTECHER NACH ... KASSEL Entspannte Stunden in historischen Parks

Kerstin Schumann
Kassel
Vor etwa einem Jahr eröffnete der Pflegedienst Paul-Lina seinen neuen Hauptsitz in Wittmund. Wegen eines Insolvenzverfahrens musste der Pflegedienst seinen Betrieb aufgeben.

STANDORTE IN WITTMUND UND EMDEN Insolvenz bei Pflegedienst Paul-Lina – So geht es für die Kunden weiter

Kim-Christin Hibbeler
Wittmund
Die Polizei sucht nach Zeugen, die einen Unfall in Stedesdorf gesehen haben könnten.

POLIZEI SUCHT NACH ZEUGEN Rollerfahrer fährt Elfjährigen in Stedesdorf an – und fährt einfach weiter

Stedesdorf
Urteil im Prozess um Totschlag in Damme vor dem Landgericht Oldenburg: Eine 39-jährige Frau wird dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Sie hatte im Wahn ihren Ehemann mit einem Schwert getötet.

LANDGERICHT OLDENBURG Ehemann mit Schwert getötet – 39-Jährige aus Damme verurteilt

Thilo Schröder
Damme