NORDENHAM - Anfang des vergangenen Jahres sei der Ortsverband Nordenham im Deutschen Kinderschutzbund beunruhigt worden wegen Debatten um kommunale Zuschüsse. Heute sei das finanzielle Fundament relativ stabil. Zudem sei eine große Verbundenheit von Bürgern, aber auch Vertrauen von Firmen und Verbänden in vielen Spenden zum Ausdruck gekommen. Allerdings sei die Mitgliederwerbung zu kurz gekommen.
Das sagte 1. Vorsitzende Ina Korter während der Jahreshauptversammlung in der Geschäftsstelle in der Herbertstraße. Besonders begeistert sei sie über die zielführenden Hilfen und Unterstützungen, die der Nordenhamer Kinderschutzbund geleistet habe.
Das sei nur in einem guten Team aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften und dem Vorstand sowie dank der Zuschüsse und der Sponsoren möglich gewesen.
Geschäftsführerin Christine Sassen-Schreiber sagte in ihrem Jahresrückblick, einige Angebote hätten sich gefestigt, insgesamt gesehen habe es keine besondere Höhen, aber auch keine Tiefpunkte gegeben. Die Finanzierung für 2011 sei gesichert , für 2012 sei noch nicht alles abgesichert.
Der Kinderschutzbund geht in seinem Wirtschaftsplan für 2011 von Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils rund 242 000 Euro aus.
Die rund 20 anwesenden von insgesamt 138 Mitglieder des Nordenhamer Kinderschutzbundes wählten jeweils einstimmig für drei Jahre Ina Korter erneut zur 1. Vorsitzenden (sie hat dieses Amt bereits seit sechs Jahre inne) und Dr. Heiko Hansen zum neuen 2. Vorsitzenden, der bisher als Beisitzer im Vorstand tätig war. Auch im Amt der Schatzmeisterin gab es einen einvernehmlichen Wechsel: die bisherige 2. Vorsitzende Martina Otto löst Dr. Katrin Pflug ab. Neue Beisitzerinnen sind Katrin Pflug und Ina Francksen-Geil. Neuer Schriftführer ist der bisherige Beisitzer Frank Paradies.
