NORDENHAM - NORDENHAM - Eine steife Brise von immerhin 7 bis 8 Beaufort wehte den Teilnehmern der Regatta der Nordenhamer Sportboothafengemeinschaft (NSG) zum 25-jährigen Bestehen um die Nase. Von den 42 gemeldeten Teilnehmern wurden drei Eigner von Jollen für diese Regatta vorsichtshalber gesperrt. Weitere Eigner gaben im Verlauf dieser schwierigen Regatta auf. Von den gestarteten 39 Yachten kamen zum Schluss nur 28 Boote ins Ziel.
Und auch diese Skipper hatten ein schweres Rennen, zum Teil gegen Strömung, aber besonders gegen den Wind zu absolvieren. Die Krängung der Yachten war enorm, doch die Skipper hatten viel Spaß. Die Schiffe wurden im Vorfeld von einer Rennkommission mit einem Yard-Stick versehen, der eine Chancengleichheit zwischen den Yachten in Bezug auf Segelfläche und der Bootsform schaffte.
Die Yacht „Troll“ des Eigners Wolfgang Sobel schaffte am Schluss den Gesamtsieg in der gesegelten, aber auch berechneten Zeit, also mit Yard-Stick-Schlüssel. Wolfgang Sobel ließ mit seiner 9,60 Meter langen Yacht den Nachwuchs ans Steuerrad, und so hießen die eigentlichen Sieger Jan Sommer und Robin Behm.
Den zweiten Platz belegte die Yacht „Daddeltwo“ mit Skipper Manfred Heyen und der „Follow me“ mit Frank Thümler. Als beste Steuerfrau wurde Susanne Krautwald mit ihrer Yacht „Nausikaa“ ausgezeichnet.
Das Rennen ging über 14 Seemeilen bis nach Sandstedt und zurück zum Ziel in Höhe des Nordenhamer Strandbades. Bei diesem Match wurden aber auch einige Großsegel vom Sturm zerrissen, genauso wie einige Beschläge. Trotzdem wurde es als sportliche Herausforderung angesehen, und einen Tag später konnten die Skipper anlässlich der Siegerehrung im Festzelt wieder lachen.
Den sportlichen Rahmen steckten die Organisatoren Thorsten Rößler und Frank Thümler ab.
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Sportboothafengemeinschaft wurde auch an Land gefeiert. Am Sonnabendabend wurde im Tanzzelt zu den Klängen der „Dig.B. Kwarters“ getanzt. Für die Sieger des Rennens gab es einen Wanderpokal. Alle Teilnehmer, die das Ziel nach einer strapaziösen Wettfahrt erreichten, erhielten Sachpreise wie etwa Fender oder Schrubberbürsten und Flaggen.
