NORDHORN - In der deutsch-niederländischen Grenzregion hoffen Wirtschaft und Politik auf die Unterstützung des Landes bei einem wichtigen West-Ost-Verkehrsprojekt. Weil immer mehr Güterverkehr von Rotterdam aus bis nach Berlin und Warschau rolle, wolle die Region aber nicht nur Durchgangskorridor für die Warenströme sein. „Wir wollen auch wirtschaftlich profitieren“, sagte der Landrat der Grafschaft Bentheim, Friedrich Kethorn (CDU), am Freitag bei einer Sitzung des Landtagsausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten in Nordhorn. So müsse wieder über einen Lückenschluss zwischen dem Mittellandkanal und dem Twente-Kanal bei Enschede nachgedacht werden, sagte Kethorn.
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