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Weihnachten Nordmanntanne bleibt Favorit

Melanie Jepsen

Barßel/Reekenfeld - Ob geschmückt mit Lametta, Christbaumkugeln oder Äpfeln. Ein Tannenbaum gehört zum Weihnachtsfest einfach dazu. Auch bei Andreas Stoyke aus Barßel-Reekenfeld dreht sich in diesen Tagen alles um die grünen Nadelbäume. In seiner Baumschule an der Glittenbergstraße stehen mehrere Tausend Tannen.

Gesunder Wuchs

„Mit zwölf Jahren habe ich die ersten Tannenbäume gepflanzt“, erinnert sich der heute 35-jährige Fachmann für Garten- und Landschaftsbau. Ein guter Festtagsbaum zeichne sich durch einen gesunden Wuchs und eine gute Farbe aus, sagt Stoyke. Während früher Rot- und Blaufichten gefragt waren, erfreuten sich seit gut zehn Jahren Nordmanntannen immer größerer Beliebtheit. Sie würden gut 80 Prozent der verkauften Weihnachtsbäume ausmachen, meint der Barßeler.

„Die Nordmanntanne hält einfach länger“, erklärt Stoyke. Auch die Zweige seien stabiler als die von Fichten. „Daher eignen sie sich gut für echte Kerzen“, so Stoyke. Wer jedoch mehr Wert auf Tannenduft legt, dem rät er zu Fichten. Ein Kunde komme ganz aus Ihrhove, um eine seiner Omorika-Fichten zu kaufen. „Diese Fichten sind sehr schmal gewachsen“, sagt Stoyke.

Verkauft werden die Tannen, wenn sie etwa zwei bis 2,50 Meter groß sind, sagt der Fachmann. „Das ist die gängige Größe.“ Bei ihm vor Ort seien hauptsächlich große Bäume gefragt, so Stoyke. In den Städten gehe der Trend eher zu kleineren Weihnachtsbäumen.

Preise unverändert

Zwischen 20 bis 30 Euro koste eine gut gewachsene Nordmanntanne. Um sich möglichst lange an dem grünen Nadelkleid zu erfreuen, rät Stoyke, den Baum daheim mit einer Sprühflasche zu benässen.


Bereits vor drei Wochen hätten die ersten Kunden ihre Bäume ausgesucht und reserviert. „Dann holen sie die Tannen zwei, drei Tage vor dem Fest ab.“ Die Kunden können ihre Bäume bei ihm auch selbst sägen, sagt Stoyke. Alternativ gebe es Tannen mit Wurzelballen. „Manche Kunden haben keine Zeit“, meint er. Für diesen Fall halte er auch einige schon abgesägte Tannen auf dem Hof bereit. Der Hauptverkaufstag ist der 20. Dezember. Auch viele Familien würden sich dann gemeinsam einen Weihnachtsbaum aussuchen, erzählt der Garten- und Landschaftsbauer.

In seinem eigenen Wohnzimmer darf an Heiligabend auch kein Christbaum fehlen. „Wir haben drei Tannenbäume im Haus“, sagt Stoyke und lacht. Jedes seiner Kinder wolle seinen eigenen Baum im Zimmer haben.

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