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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Nordmilch erwartet „gute Entwicklung“

26.06.2007

BREMEN Die Bremer Nordmilch will sich auf ihre Stärken besinnen – und sich von weiteren Schwachpunkten trennen. Man werde „konsequent an der Ertragsstärke arbeiten“, sagte der neue Vorstandsvorsitzende Dr. Josef Schwaiger am Montag in Bremen. Nordmilch will sich deshalb von der Trinkmilchproduktion und teilweise auch von Desserts trennen. Hier bestünden keine Aussichten, die Rentabilität ausreichend steigern zu können, hieß es. Der Aufsichtsratsvorsitzende Otto Lattwesen gab als Ziel für 2007 beim Milchgeld „mindestens das Durchschnittsniveau unserer Vergleichsmolkereien“ an.

Noch nicht entschieden sei über eine Allianz mit Humana, erläuterte ein Sprecher auf Nachfrage. Dies könnte grundsätzlich aber darauf hinauslaufen, dass Humana sich in dieser Kooperation auf Trinkmilch spezialisiere und Nordmilch sich auf Kondensmilch in Weichpackungen.

Als Wachstumsmärkte nannte Schwaiger u.a. die Sparten „Industrie“ und „internationales Geschäft“. Dort lebt auch die – im Inland eingestellte – Erfolgsmarke „Oldenburger“ weiter.

„Wir planen derzeit nicht, weitere Werke zu schließen“, betonte Schwaiger. Aber das hänge von der künftigen Marktentwicklung ab. Bereits beschlossen ist wie berichtet, bis Mitte 2008 die Standorte Beesten (Emsland) und Isernhagen bei Hannover zu schließen. Davon sind 260 Beschäftigte betroffen. Weitere 170 Jobs sollen in der Verwaltung abgebaut werden. Aktuell beschäftigt der Konzern 2800 Mitarbeiter.

2006 erzielte der Konzern einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro – minus 4,4 Prozent. Gründe seien die Preissituation und Umstrukturierungen. Der Überschuss lag 2005 bei 2,7 Millionen Euro. Für 2006 gebe es noch kein Ergebnis. Die vor einem Jahr gegründete Nordmilch AG habe das erste Geschäftsjahr mit einem Fehlbetrag von 51,7 Millionen Euro abgeschlossen (Restrukturierungen trugen minus 52,4 Millionen Euro bei, das operative Ergebnis plus 1,1 Millionen Euro).

Für 2007 rechnet der Vorstand wegen gestiegener Preise mit einem Umsatzplus von sechs bis sieben Prozent. Für Butter und Käse seien im Herbst Preissteigerungen von bis zu 20 Prozent zu erwarten, sagte Vertriebschef Martin Mischel. „Wir haben 2007 eine gute Entwicklung.“

Volkmar Taucher, zuletzt Finanzvorstand bei Stollwerck, wurde gestern als neues Vorstandsmitglied für Finanzen vorgestellt.

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