• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Nordmilch vor Fusion mit Humana

18.06.2010

BREMEN Auf der Bilanzpressekonferenz des Molkereiriesen Nordmilch (Bremen) am kommenden Montag und auf der Vertreterversammlung am Dienstag dürfte ein Thema alles andere dominieren: die sich jetzt konkret abzeichnende Fusion mit Humana (Everswinkel).

Über einen solchen Schritt wird mindestens spekuliert, seit beide Milch-Größen in Teilbereichen kooperieren. Doch jetzt gibt es einen Termin, auf den bei der Erledigung letzter Abstimmungen hingearbeitet wird: 1. Januar 2011. Dieses Datum nannte Dr. Josef Schwaiger, Vorstandsvorsitzender der Nordmilch, gegenüber der Zeitschrift „Land & Forst“. „Wenn alle offenen Fragen geklärt sind, könnten außerordentliche Vertreterversammlungen bis Ende dieses Jahres grünes Licht geben“, sagte Schwaiger.

Konkret geht es den Angaben zufolge um eine Verschmelzung der operativen Einheiten der Nordmilch AG und der HMI GmbH. Die beiden jeweils darunter angesiedelten Basis-Genossenschaften, Nordmilch eG und Humana eG, sollen zunächst eigenständig bleiben. Sie wären dann gemeinsam Eigentümer der operativen Firma.

90 Arbeitsgruppen

Wie Schwaiger der Zeitschrift „Land & Forst“ sagte, erarbeiten bis zu 90 Arbeitsgruppen die Zukunftskonzepte für die einzelnen Bereiche. Das sei eine Riesenaufgabe, ein Beispiel sei der komplexe IT-Bereich.

„Sitz und Name der Firma stehen noch nicht fest“, sagte der Nordmilch-Chef. Bei der hauptamtlichen Spitze gehe er von einem Führungsteam aus.

Schwaiger erläuterte auch, um was es letztlich geht: Mit der neuen Größe habe man mehr Chancen, an Wachstumsmärkten teilzunehmen, internationale Märkte zu bedienen und den Vertrieb zu optimieren. „Das gilt vor allem für die drei großen Bereiche Industrieprodukte, Käse und weiße Linie“. Synergieeffekte aus dem Zusammengehen erwarte er u.a. in den Bereichen Milcherfassung, Einkauf, Warenlogistik und Verwaltung.

Der neue Molkereiriese würde eine neue Dimension im deutschen Markt erreichen: Er würde über 22 Prozent der deutschen Milchmenge verfügen, sagte Schwaiger. Immer wieder haben Milchexperten größere Einheiten gefordert, damit dem Handel mehr Gegenmacht gegenübersteht.

22 Werke bundesweit

Die 22 Werke sind über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Im Nordwesten gehört u.a. die große Käserei in Edewecht dazu. In Nordmilch waren in den vergangenen Jahrzehnten die meisten regionalen Milchgenossenschaften aufgegangen. Als größere Konkurrenten im Nordwesten blieben im Konzentrationsprozess nur die Molkerei Ammerland (Wiefelstede) und die private Molkerei Rücker (Aurich) übrig.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2040
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.