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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Nordmilch wächst im Käsemarkt

12.06.2009

BREMEN /DARGUN Die Konzentration in der Milchverarbeitung schreitet voran: Die Nordmilch (Bremen) will per Verschmelzung die Molkereigenossenschaft Dargun eG Pommernmilch (Mecklenburg-Vorpommern) übernehmen. Damit werde Nordmilch seine „Käsekompetenz weiter ausbauen“, teilte das Bremer Unternehmen mit. Dargun hat Kapazität für 40 000 Tonnen Schnittkäse pro Jahr.

Nordmilch ist bereits seit 1991 in Dargun engagiert. Man hält 11,2 Prozent an der Zentralkäserei Mecklenburg-Vorpommern GmbH. Die Bremer betreiben in Edewecht (Ammerland) bereits das größte Käsewerk Europas.

Im aktuell schwierigen Marktumfeld müssten „auch auf der Erzeugerseite die Marktkräfte gebündelt werden“, meinte Dr. Josef Schwaiger, der Vorstandsvorsitzende der Nordmilch. Bisher vertreibe man bereits zwei Drittel der in Dargun mit dem Rohstoff der Pommernmilch produzierten Käsemenge. Eine Verschmelzung sei „ein logischer Schritt“.

Nordmilch verarbeitet bisher rund 4,1 Milliarden Kilogramm Milch pro Jahr. Mit 2900 Mitarbeitern wurde 2007 ein Umsatz von 2,3 Milliarden Euro erzielt. Dargun/Pommernmilch erfasst 311 Millionen kg Milch von ihren 231 Mitgliedern. Mit rund 100 Mitarbeitern wird ein Umsatz von 143 Millionen Euro erzielt.

Unterdessen kritisierten die Grünen in Niedersachsens Landtag die Agrarsubventionen für große Unternehmen – darunter die Nordmilch. Sie habe „zwischen 22 und 52 Millionen Euro jährlich“ erhalten, zahle aber „bundesweit die niedrigsten Milchpreise“. Das Geld werde „zweckentfremdet“, es fördere Preisdumping, zerstörerische Exporte in Entwicklungsländer und billige Preise. Die Landesregierung solle umgehend die komplette Liste aller Empfänger von EU-Agrarsubventionen im Land offen legen. Zuvor hatte Greenpeace eine Liste mit den 35 größten Geldempfängern veröffentlicht. Darunter sind einige regionale Firmen.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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