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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Nordwestmesse bietet Orientierung

11.12.2010

OLDENBURG Zufriedene Gesichter bei den Veranstaltern: 5200 Besucher kamen zur Nordwestmesse Business Plus in die Oldenburger Weser-Ems-Halle, berichteten die Organisatoren Dieter Frikke und Dr. Thomas Schüning von Centers of Competence. (CoC/Emden) am Freitag. Auch die Neuerungen seien gut angekommen. Vor allem das „Speed-Dating“.

„Hier kommen Geschäftsleute unterschiedlicher Couleur zusammen, um Kontakte zu knüpfen“, sagte Katrin Sulmann. Die Diplom-Ökonomin von der Oldenburger Unternehmensberatung ecco erklärt die Idee: 32 Messeteilnehmer werden jeweils zu Vierergruppen aufgeteilt. Jeder hat fünf Minuten, sich und sein Unternehmen vorzustellen, dann wird gewechselt.

„Die Idee haben wir aus den Niederlanden“, so Michael Niehaus von EWE Tel, die das Speed-Dating mit organisierte. Die Teilnehmer waren begeistert. „Ich habe sehr interessante Gespräche geführt und tolle Leute kennengelernt“, lautete das Fazit von Julia Jördens von adnord.media. So sah es auch Jens Löffler vom Personaldienstleister Inperso: „Mit manchen der Teilnehmer werden wir noch weitere Gespräche über eine Zusammenarbeit führen.“ Anne Gutzeit lobte die lockere Atmosphäre: „Man kommt schnell ins Gespräch.“ Die Heilpraktikerin aus Osnabrück war als Besucherin auf der Messe und hatte sich kurzerhand zum Speed-Dating angemeldet.

Neben der Kontaktpflege stand der zweite Messetag vor allem unter dem Thema berufliche Orientierung. Viele Schülergruppen nutzten die Messe, um sich über mögliche Ausbildungswege zu informieren. Unterstützt wurden sie dabei von „Schülerscouts“, die die Gruppen über die Messe führten. „Wir zeigen den Schülern für sie interessante Firmen“, erläutert Rohit Kainth (17) seine Aufgabe. „Die Rundgänge sind eine gute Sache“, lobte Frank Norda von der Meyer Werft. „Wir haben extra unsere Auszubildenden dabei, damit sie die Schüler informieren können.“ „Der Rundgang war informativ“, fand die 16-jährige Schülerin Luisa Tsirogloo.

Wie wichtig es ist, Auszubildende zu gewinnen, wurde beim „Personaltalk“ deutlich, in dem über den demografischen Wandel diskutiert wurde. „Es ist schwierig, Fachkräfte und Auszubildende zu rekrutieren“, sagte Heiko Eibenstein vom Hydraulik-Pneumatik-Kontor Jade in Wilhelmshaven.

Weiterer Schwerpunkt auf der Hauptbühne war die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im „Women’s Talk“ diskutierten Johanne Janssen von der Koordinierungsstelle Frauen und Beruf des Landkreis Aurich, Jutta Dehoff Zuch von der Existenzgründungsagentur für Frauen und Birgitt Wiarda, Beraterin für Kommunikation und Gesundheit. Die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, die ebenfalls an der Diskussionsrunde teilnehmen sollte, konnte wegen Verkehrsbehinderungen durch den Wintereinbruch nicht kommen.

Im kommenden Jahr wird die sechste Auflage der Messe in Lingen ausgerichtet. Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner übergab die Business-Plus-Skulptur seinem Lingener Amtskollegen Dieter Krone: „Sie können sich auf die Messe freuen. Wir würden sie am liebsten selber noch mal austragen.“

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