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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Nordwestmesse bringt Region zusammen

12.10.2012

Oldenburg „Wir brauchen eine neue technologische Revolution, um den Klimawandel zu bewältigen. Eine Revolution, die mehr Wohlstand bei weniger Naturverbrauch schafft“, mahnte Professor Ernst-Ulrich von Weizsäcker das Publikum. Der 73-jährige Physiker und Buchautor war Gastredner am ersten Tag der Wirtschaftskontaktmesse „Business Plus“ in der Oldenburger Weser-Ems-Halle, die an diesem Freitag fortgesetzt wird (10 bis 17 Uhr). Sein Thema: Die Energiewende. Dabei beließ Weizsäcker es nicht bei mahnenden Worten, sondern eröffnete auch eine für die regionale Wirtschaft optimistisch stimmende Perspektive: „Wenn man im Bereich der Energiewende Pionier wird, ist das ein Weltmarkt.“

Eine Botschaft, die Anklang bei den rund 150 auf der Messe vertretenen Unternehmen der Region – vom Hafenbetreiber N-Ports bis zum Oldenburger Softwareunternehmen Nowis – fand. Schließlich ist das Thema „Energiewende“ – Motto der diesjährigen Messe – für jedes Unternehmen von Bedeutung.

Nicht nur für energieintensive Betriebe wie UPM Nordland-Papier, deren Werk im emsländischen Dörpen nach eigenen Angaben soviel Energie verbraucht wie die Stadt Münster. Sondern auch für Unternehmen, die man beim Thema Energiewende nicht sofort im Sinn hat.

Eines von diesen ist die ELA-Container GmbH aus Haren/Ems. Dem Unternehmen, das sich auf den Verleih mobiler Räume spezialisiert hat, ist durch die Offshore-Industrie ein neues Geschäftsfeld gewachsen. „Die Arbeiter brauchen draußen auf dem Meer schließlich Unterkünfte“, erklärt Maleen Mohs, bei ELA zuständig fürs Marketing. Für sie biete die “Business Plus“ die Möglichkeit, Kontakte auch mit Unternehmen aus der Offshore-Industrie zu pflegen.

Sowieso ist der Netzwerkgedanke für die meisten der anwesenden Unternehmen ausschlaggebend. „Wir können hier gezielt Unternehmen aus der Region ansprechen“, erklärt Detlev Otte, beim Schiffsausrüster Kloska (Bremen) als Prokurist zuständig für die Firmen-Standorte in Wilhelmshaven, Emden und Leer. Die Messe biete für die Firma, die als Systemlieferant auch für die On- und Offshore-Industrie tätig ist, hier die entsprechenden Ansprechpartner. Seit Etablierung im Jahr 2006 ist die Kloska GmbH darum auch fester Bestandteil der Messe, die von den Centers of Competence (CoC/Emden) veranstaltet wird.

Seit dieser Zeit ist auch die Firmengruppe Nietiedt aus Wilhelmshaven dabei. Aus gutem Grund, findet Firmenchef Tom Nietiedt. „Die Messe bietet uns stets die Möglichkeit, neue Netzwerkpartner zu finden, beispielsweise für den Austausch von Dienstleistungen“. Für Nietiedt sei die „Business Plus“ somit das „Kompetenzschaufenster des Nordwestens“, wie er erklärt.

Eine Einschätzung, die auch Messe-Organisator Dieter Frikke teilt: „Wir sind keine Messe für die Massen. Es ist die Qualität, die uns auszeichnet, zum Beispiel in Form der zahlreich vertretenen Entscheider.“ Trotzdem könne das Vorjahresniveau von 6000 bis 7000 Besuchern wohl gehalten werden.

Auch die Steigerung der Expertenvorträge gehe auf, so Frikke. Unter anderem konnte Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), gewonnen werden. In seinem Vortrag ging der Bänker auch auf die Euro-Krise ein. „Ich bin guter Hoffnung, dass es keine Verschärfung der Krise gibt“, so Fröhlich, „auch wenn wir einige Kröten zu schlucken haben werden.“


Mehr Fotos gibt es unter   www.nwz-online.de/fotos-wirtschaft 
Martin Thaler Volontär / NWZ-Redaktion
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