Apen/Augustfehn - Mit großer Freude ist im Aper Rathaus die Zusage für die Aufnahme ins Leader-Förderprogramm aufgenommen worden. Es ist das dritte Mal, dass die Gemeinde von dem EU-Programm profitiert. Wie berichtet, soll dabei erneut eng mit weiteren Partnern aus dem Fehngebiet zusammengearbeitet werden. So sind Gemeinden aus den Landkreisen Leer, Aurich, Ammerland und Cloppenburg mit von der Partie. Verbunden mit dem Förderbescheid ist eine Unterstützung in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro. Hinzu kommen Eigenmittel der beteiligten Kommunen.

An dem eingereichten Konzept für die Leader-Region Fehngebiet, das jetzt den Zuschlag erhielt, hatten sich zahlreiche Bürger aktiv beteiligt (NWZ  berichtete). So waren unter anderem Vereine, Verbände und Interessenvertreter aus vielen Bereichen eingebunden, um unter dem Motto „Gemeinsam auf zu neuen Ufern – Zukunft aktiv gestalten“ eine Entwicklungsstrategie zu erarbeiten. Dabei standen die Themen regionale Wirtschaftsentwicklung, demografischer Wandel, Klima- und Umweltschutz, Tourismus, Landwirtschaft, Innenentwicklung, Kulturlandschaft, Versorgung und Mobilität, Ehrenamt und Bildung im Vordergrund.

Aus den Händen von Norbert Wenker, Dezernatsleiter des Amtes für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg, haben jetzt die Vertreter der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Fehngebiet in Aurich die Aufnahmeurkunde erhalten. „Jetzt können wir anfangen zu arbeiten“, freut sich Bauamtsleiter Rolf Siems. Ideen für konkrete Projekte habe die Gemeinde bereits entwickelt. Auf der Wunschliste stünden beispielsweise ein Wohnmobilstand sowie ein Brückenbau, aber auch etliche weitere Vorhaben. Welche der Vorschläge letztlich verwirklicht werden könnten, das entscheide die Lokale Aktionsgruppe, die sich aus Vertretern aller Partner zusammensetze, erläutert Siems. Auf eine möglichst gerechte Verteilung der Zuschüsse werde geachtet. Wie es weitergeht, erfährt er aus erster Hand. Als stellvertretender Vorsitzender der LAG wird er das Programm auch künftig begleiten.

Kerstin Schumann
Kerstin Schumann Redaktion Westerstede