Metjendorf/Wiefelstede - Ein klares Signal für die Übernahme einer geplanten Beleuchtung für den „Ole Karkpadd“ zwischen Metjendorf und Ofen durch die Gemeinde Wiefelstede gab am Montagabend der Straßen- und Verkehrsausschuss. Einstimmig wurde dem Gemeinderat empfohlen, der Übernahme der geplanten LED-Beleuchtungsanlage „nach erfolgter, DIN-gerechter Herstellung“ durch den Verein „Beleuchtung Ole Karkpadd“ zuzustimmen und die Strom- und Unterhaltungskosten ab Betriebsbeginn zu übernehmen. Das letzte Wort hat der Gemeinderat am 3. April. Die Gemeinde schätzt die jährlichen Kosten auf rund 500 Euro.

Der Verein „Beleuchtung Ole Karkpadd“ war gegründet worden, um Spenden für eine Beleuchtung des „Karkpadd“ zu sammeln. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Gemeinde im Außenbereich schon aus Kostengründen keine Straßenbeleuchtungen einrichten kann. Bürgermeister Jörg Pieper hatte jedoch eine Bürgerinvestition angeregt und die Möglichkeit in Aussicht gestellt, dass die Gemeinde die so erstellte Beleuchtung dann übernimmt und für Strom- und Unterhaltungskosten aufkommt. Diesem Modell stimmte der Fachausschuss nun zu. Die Empfehlung an den Gemeinderat beinhaltet auch die Forderung, vor der Installation der Beleuchtung eine Vereinbarung über Art und Umfang der Beleuchtungsanlage zwischen Gemeinde und Verein abzuschließen.

Seit Ende 2016 ist der Verein „Beleuchtung Ole Karkpadd“ beim Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und es können Spenden gesammelt werden. Vorsitzender Hajo Kraß kündigte nach den Beratungen im Fachausschuss an, mit der Sammlung am 1. Februar beginnen zu wollen.

Der „Ole Karkpadd“ war am 15. April 2012 wiedereröffnet worden, nachdem die Wegeverbindung wegen des Fliegerhorstbetriebs 60 Jahre unterbrochen gewesen war – eine Geh- und Radwegverbindung, die nach Angaben der Ratsherrn Lutz Helm (SPD) und Jörg Thom (Grüne) gut angenommen wird. „Viele allerdings fürchten sich nachts vor dem schwarzen Loch“, machte Thom deutlich.

Installiert werden sollen etwa 17 LED-Leuchten auf einer Strecke von rund 850 Metern – alle 50 Meter eine Straßenleuchte. Dafür benötige der Verein 18 000 bis 20 000 Euro. Spendenbescheinigungen können auf Wunsch ausgestellt werden, sagte Kraß. Infos gibt es auch unter