Altenoythe - Absolut professionell und auf dem neuesten Stand der Technik präsentierte sich das Kassenwesen des 29. Altenoyther Kindersachenflohmarktes in der Pausenhalle der Heinrich-von-Oytha-Schule und in den Räumen der angrenzenden Gerbert-Schule. Der zu zahlende Betrag der gekauften Waren wurde per Scanner nach dem EDV-Kassensystem ermittelt, wie man es von Supermärkten gewohnt ist. „Dadurch wird unsere Arbeit enorm erleichtert. Für die Abrechnung nach der Schließung des Marktes wurden rund 320 Arbeitsstunden benötigt und 40 Helferinnen eingesetzt. Mit dem neuen System wird die Arbeit von vier Helferinnen in drei Stunden erledigt“, sagte Julia Kemper, die gemeinsam mit Maren Großmann, Brigitte Meyer und Anja Speckmann als Leitungsteam für die Organisation mit der kompletten Logistik von der Planung bis zur Abrechnung verantwortlich ist. Ihr Dank galt Stefan Huhsmann aus Scharrel, der das neue System installierte.

Nachdem der Second-Hand-Laden seine Türen geöffnet hatte, stürmten über 200 wartende Interessenten den Verkaufsraum. Schwangeren Frauen war 30 Minuten vor dem offiziellen Verkaufsstart Einlass gewährt worden, damit sie in Ruhe einkaufen konnten. Dichtes Gedränge, große Kauflust und hohe Umsätze prägten das weitere Marktgeschehen.

Dem Kindersachenflohmarkt ist eine Abteilung für Zwillingssachen angegliedert, in der alles in doppelter Ausführung verkauft wurde. Diese Abteilung soll weiter ausgebaut werden. Interessierte Verkäufer von Zwillingssachen sind daher willkommen, betonte Brigitte Meyer. Feil geboten wurde die ganze Palette rund ums Kind. Die sehr gut erhaltenen Waren lockten zu Großeinkäufen.

Gegen einen geringen Kostenbeitrag durften 192 Verkäufer ihre Waren anbieten. Laut EDV standen 18 076 Artikel zum Verkauf. Zu einer Pause mit Kaffee und Kuchen lud der Förderverein des Piccolino-Kindergartens ein. Für einen reibungslosen Ablauf des Marktgeschehens sorgten 72 Helferinnen.

Den Erlös aus dem Markt will die Eltern-Kind-Gruppe für notwendige Investitionen in die Gruppenarbeit, wie für Spiel- und Bastelsachen, Kinderfeste, Laternenumzüge sowie Ausflüge, nutzen. Ein Überschuss wird für soziale Zwecke gespendet.