Betrifft:
„Wenn eine Zufahrt sich in Luft auflöst“ über den Nachbarschaftskonflikt in Holzhausen (NWZ -Ausgabe vom 25. August und weitere Berichte):Wenn „Einer“ bauen will! Das Baugrundstück hätte nach Auffassung der Fachleute in der Verwaltung nie Baugrundstück werden dürfen. Doch die Verwaltung führt nur aus, was die Politik beschließt. Und nachdem der Stadtrat eine Außenbereichssatzung für Holzhausen beschlossen hatte, die nach mehrfachen Änderungen auffallend auf das vom Ex-Landwirt ausersehene Baugrundstück passte, konnten wohl auch die Fachleute keine Einwände mehr erheben, sondern sich nur noch wundern.Das Ganze mutet also etwas seltsam an, was viele in Holzhausen nicht mehr tolerieren wollen. Von einzelnen Ratsmitgliedern geduldete Sonderrechte für „einen Einzelnen“. Allzu häufig zum Nachteil von Nachbarn, Mitbewohnern oder der ganzen Gemeinschaft. Auch habe ich gehört, dass es gut möglich ist, dass – wenn erst einmal dieses Haus zwischen die Nachbarn gequetscht wird, und steht – über kurz oder lang dort auch weitergebaut wird.
Eine Ratsherrin soll sich an der Stelle in Holzhausen, wo derzeit gebaut wird, bereits die Bebauung in zweiter Reihe gewünscht haben. Wenn das die „Raumplanung“ der Stadt ist, können wir Holzhausener uns auf eine Neubausiedlung wie innerhalb der Stadt üblich „freuen“, obwohl nur Lückenbebauung geplant ist.
August Runte27773 Holzhausen
