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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Instandsetzung: Nur wenige Meter Platz an jeder Seite

16.09.2011

WILHELMSHAVEN Mit dem Heck voran – der Arsenalschlepper „MA 2“ wirkt winzig am Ende der Schlepptrosse – gleitet die 143 Meter lange „Hamburg“ ins Schwimmdock. Ganz glatt geht das nicht ab; gut, dass Fender die Kontakte mit den Dockwänden dämpfen. Obwohl vorn zwei große Marineschlepper assistieren, drückt der auffrischende Wind das hoch aufragende Schiff immer wieder aus der Spur. Bei einer Rumpfbreite von 17,4 Meter bleiben in dem 32 Meter breiten Dock (Außenbreite, innen ca. 26 Meter) an jeder Seite nur wenige Meter Platz. Und es sieht sogar noch enger aus, als die Zahlen vermuten lassen.

Es ist das erste Mal, dass eine Fregatte in dieses Schwimmdock an seinem Liegeplatz in Marinearsenal eindockt. Das 6000-Tonnen-Dock ist eine „Leihgabe“ aus dem Kieler Arsenal; dort hatte vergangenes Jahr bereits die „Sachsen“ zur Probe gedockt. Jan Gronewold, Instandsetzungsbeauftragter des Arsenals: „Das Ausrichten der Fregatte im Dock und das Anheben wird heute länger dauern als gewöhnlich. Erst gegen 18 Uhr dürften die Arbeiten abgeschlossen sein.“

Am frühen Morgen waren die Fluttanks geflutet worden und „Dock 3“ senkte sich langsam ab. Am Boden des 164 Meter langen Schwimmdocks waren zuvor die Holzstützen („Pallen“) entsprechend der Rumpfform ausgerichtet worden – die Pallen tragen später das Gewicht des Schiffes. Ab 10 Uhr wurde die „Hamburg“ ins Dock manövriert, 25 Minuten später gingen hinten die ersten Leinen über. Mit einem Lasermessverfahren wurde die Fregatte mittig ausgerichtet, doch das klappte dem Vernehmen nach gestern nicht im ersten Anlauf. An den Seiten sichern hydraulische Stützen und oben Balkenreihen die „Hamburg“ im Schwimmdock.

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Wegen Verzögerungen bei diversen technischen Genehmigungsverfahren musste das Docken der Fregatte einige Male verschoben werden. Nun stehen die ersten Unternehmen, darunter der Gerüstbauer, längst in den Startlöchern. Schnellstmöglich soll nun das Gerüst aufgebaut werden, die Teile liegen in der Nähe des Docks bereit.

„Am 22. Dezember soll die ,Hamburg‘ wieder ausdocken“, sagte Projektleiter Gronewold. Die umfassenden Arbeiten werden als Eigeninstandsetzung des Marinearsenal durchgeführt; das Arsenal fungiert dabei quasi als Generalunternehmer und vergibt Aufträge an zivile Unternehmen – viele davon in Wilhelmshaven. Ansprechpartner ist Martin Breuer; er leitet die fünfköpfige Eigeninstandsetzungsgruppe des Arsenals. Fest steht schon jetzt: beide Antriebswellen müssen gezogen werden. Damit verlängerte sich die geplante Dockliegezeit um gut vier Wochen.

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