Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

NWZ-AKTION Für Fußgänger wird es eng

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie problematische Stellen im Verkehr, die den Schulweg unsicher machen?

Schreiben Sie uns per Brief (NWZ -Stadtredaktion, Peterstr. 28-34, 26121 Oldenburg), Fax unter 99 88 21 09 oder E-Mail unter red.oldenburg@

nordwest-zeitung.de

Fußgänger werden von Rad- und Autofahrern gefährdet. Besorgte Bürger beschreiben die Situationen.

Von Susanne Gloger

Oldenburg Weitere Hinweise für die NWZ -Aktion „Sicherer Schulweg“ sind eingegangen. Die Oldenburger nehmen das Thema sehr ernst und melden nicht nur Gefahrenpunkte. Sie machen auch Verbesserungsvorschläge.


Für eine Veränderung der Verkehrssituation setzen sich die Anwohner der Schützenhofstraße ein. Eine von ihnen ist Marie-Luise de Roma: „Die Gehwege sind nicht nur in schlechtem Zustand, sondern neben Fußgängern auch für Radfahrer vorgesehen.“ Das Hinweisschild „Freigegeben für Radfahrer“ sei jedoch in seiner verkehrsrechtlichen Bedeutung vielen unbekannt. „Es wird als Recht für Radfahrer betrachtet. Dabei gebührt dem Fußgängerverkehr Vorrang und für Radfahrer gilt Schrittgeschwindigkeit“, so die Osternburgerin. Dem Fußgänger bleibe nur äußerst wenig Platz. „Die Breiten schwanken zwischen 1,30 Meter – einschließlich Bordsteinkante – und zwei Meter“, weiß Marie-Luise de Roma, die zusammen mit Burkhard Klages die Gehwege an der Schützenhofstraße ausgemessen hat.

Während der Schulanfangs- und Schlusszeiten an der Grundschule Wunderburgschule komme es immer wieder zu prekären Situationen an der Ampel, da nicht selten Radfahrer auf dem Gehweg bleiben. „Wir sind der Meinung, dass mit entsprechender Kennzeichnung Radfahrer auf der Fahrbahn fahren müssen. Damit wird auch der Autoverkehr beruhigt.“

Auf mehrere Gefahrenpunkte auf dem Weg zur Grundschule Drielake weist Silke Rößler-Ponick hin. „Der Herrenweg hat am oberen Teil keinen Fußweg, sondern einen ,Vielzweckstreifen‘, den die Fußgänger benutzen“, beschreibt die Osternburgerin. Die weiße Markierung des Streifens sei so schadhaft, dass sie gerade in der dunklen Jahreszeit nicht von Autofahrern erkannt werde. „Außerdem ist dieser Streifen zum Teil so schmal gehalten, dass die Schulkinder auf die Fahrbahn ausweichen.“ Das müssten sie aber auch, weil der Streifen von Löchern und Bruchstellen übersät sei. Silke Rößler-Ponick schlägt vor, weitere runde Katzenaugen – teilweise gibt es sie schon – auf die Fahrbahn zu schrauben. Die würden ein Geräusch beim Überfahren des Streifens erzeugen.

Außerdem wünscht sich die Osternburgerin, dass an der Einmündung Herrenweg/Schulstraße/Voßstraße die Markierungen in Form von gelben Füßen an den Haltepunkten erneuert werden.

Gefährlich ist es laut Silke Rößler-Ponick auch an der Kreuzung Dählmannsweg/Herrenweg. „Am Ende des Fußweges am Herrenweg befindet sich am Fahrbahnrand ein Loch, das im Dunkeln nicht erkannt werden kann. An der Ecke Troppauer Straße sei die Fahrbahn abgesenkt, so dass sich nach Regenfällen eine zwei Quadratmeter große Pfütze bilde. „Mein Kind ist gerade eingeschult worden, hoffentlich erleben wir die Verbesserungen innerhalb der vier Grundschuljahre.“

Heinke Behrends findet es an der Einmündung von der Zietenstraße in Richtung Eichenstraße sehr gefährlich. Wegen der parkenden Autos sei der Querverkehr nicht zu übersehen, so die Eversterin. „Das Gemeindehaus Zietenstraße wird von älteren Menschen aber auch von den Kindern des Kinderchors und Konfirmanden besucht“, weist sie hin und schlägt als Lösung vor: „Sperrung von drei bis vier Parkplätzen.“

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

BALLSPORT IN OSTFRIESLAND Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden
Mit Video
Nach der Sprengung inspizierten Midgard-Beschäftigte die Überreste der Verladebrücke.

KRANSPRENGUNG IN NORDENHAM Koloss aus Stahl fällt in 15 Sekunden zusammen

Norbert Hartfil
Nordenham