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FRAGE:
Herr Gillerke, der Winter ist zu Ende und langsam kommt der Frühling. Was müssen Gartenbesitzer jetzt tun?
GILLERKE
: Als erstes sollten Hobbygärtner sich um den Rasen kümmern, denn der steht ja meistens im Mittelpunkt des Gartens.
FRAGE:
Was sollten sie Ihrer Meinung nach tun?
GILLERKE
: Den Rasen lüften, sprich: vertikutieren. Damit holt man das Moos heraus und das Gras bekommt Sauerstoff. Danach ist es bereit für die erste Düngung.
FRAGE:
Wie geht man vor?
GILLERKE
: Wer es ganz genau machen möchte, der lässt vorher eine Bodenprobe analysieren, um den optimalen Dünger zu bekommen. Wer nach Gefühl düngt, kann dies mit einer Kalkgabe machen. Man unterscheidet zwei Arten von Dünger: organischen und mineralischen.
FRAGE:
So viel zum Rasen. Was ist mit dem Rest des Gartens?
GILLERKE
: Als nächstes sollten Sie die Gehölze schneiden. Fangen Sie bei den Rosen an und schneiden sie auf vier bis fünf „Augen“ zurück. Aus denen kommen später die Triebe. Sie sollten sie in kalten Nächten aber mit einem Frostschutzflies zudecken, damit die jungen Triebe nicht erfrieren.
FRAGE:
Wie sieht es bei den anderen Pflanzen aus?
GILLERKE
: Nach den Rosen kümmern Sie sich um die Blütensträucher wie Forsythien oder die Johannesbeere. Sie werden aber erst nach der Blüte zurückgeschnitten.
FRAGE:
Was ist mit Obstbäumen?
GILLERKE
: Wer jetzt noch Obstbäume „wurzelnackt“, also ohne Erde pflanzen will, der sollte das schleunigst tun. Containerpflanzen mit Erdballen können Sie das ganz Jahr pflanzen. Besonders wichtig ist, jetzt abgestorbene Zweige, sogenanntes „Totholz“, zu entfernen.