Ofen - 71 Bürger wurden am Donnerstag bei der Mitgliederversammlung des Ortsbürger- und Heimatvereins Ofen (OBHV) über den neu­sten Stand der Bauprojekte „Edeka und Guddat“ und „Westlich August-Hinrichs-Straße“ in Ofen informiert.

Das Neubaugebiet „Westlich August-Hinrichs-Straße“ war im Sommer in zwei Bürgerversammlungen vorgestellt worden. Die Änderungswünsche wurden eingearbeitet und der aktuelle Planungsstand wird bis zum 20. Januar 2017 erneut ausgelegt für die öffentliche Beteiligung und die Ratsentscheidung, teilte der OBHV-Vorstand mit. Wichtige Punkte seien z.B., dass Ofen mit dieser neuen Siedlung seinen eigenständigen Charakter behält.

Das Bauprojekt „Edeka und Guddat“ wird ebenfalls zweistufig fortgeführt. Da der Edeka-Markt an der Hermann-Ehlers-Straße erweitert werden soll, „muss“ der Kfz-Betrieb Guddat auf eine Weidefläche am Ortseingang umgesiedelt werden. Ein Lärmgutachten zu einer Nutzung des neuen Standortes war in Auftrag gegeben worden. Die ermittelten Immissionswerte lägen weit unter den Sollwerten, so der Vorstand.

Erni Schneider-Hassel, 2. Vorsitzende vom Ortsbürgerverein Ofen, berichtete über den Aufruf zu einer Spendenaktion für die Beleuchtung des „Ole Karkpadd“. Der im Druck befindliche Flyer werde in Kürze verteilt werden. Die Betriebskosten für Strom und Unterhaltung übernehmen die Gemeinden.

Im Friedrich-Hempen-Haus soll die Bühne erweitert werden und neues technisches Equipment (Mikrofone, Lautsprecher, Beleuchtung) angeschafft werden. OBHV-Kulturwart Harald Bolting rechnet mit Kosten von 10 000 Euro. Neben den öffentlichen Förderern bittet der OBHV die Ofener und umzu um persönliche Spenden und um die aktive Mithilfe im Betrieb.