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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Energie: Offshore-Branche ruft um Hilfe

28.01.2014

Bremen Die Gewerkschaft IG Metall hat die Kürzungspläne der Bundesregierung bei der Windkraft stark kritisiert. Sie gefährdeten die Branche und auch die Energiewende, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Meinhard Geiken, bei der Vorstellung einer Umfrage unter Betriebsräten am Montag.

Demnach fehlen insbesondere in der Offshore-Branche Aufträge, viele Unternehmen sind nur noch wenige Monate ausgelastet. „Wir brauchen dringend die Sicherheit der Politik, dass man die Energiewende auch wirklich will“, sagte er. Ohne Unterstützung seien Investitionen und zahlreiche Arbeitsplätze in Gefahr.

Geiken verwies darauf, dass 2013 mehr als 2000 Arbeitsplätze in der Windenergie gestrichen wurden, etwa die Hälfte von Leiharbeitern. „Wir gehen davon aus, dass nach den Zahlen, die uns vorliegen, in den nächsten Monaten schon wieder tausend Arbeitsplätze gefährdet sind“, sagte er. In der Branche arbeiten laut Gewerkschaft rund 18 000 Menschen.

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Die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel (SPD), die Vergütung für Windenergie auf See kürzen zu wollen, ist nach Einschätzung der IG Metall verheerend. Sie löse Unsicherheit bei den Investoren aus. Die Gefahr sei groß, dass sie ihr Kapital in anderen Ländern einsetzen, so Geiken.

Der Bezirkssekretär der IG Metall Küste, Heino Bade, kritisierte, dass derzeit nur noch über die Kosten der Energiewende und nicht mehr über Klimaziele gesprochen werde. „Es geht uns um Vertragssicherheit, es geht uns um den Investitionsstandort und es geht uns um die Zukunft der Energiewende und die steht auf dem Spiel.“ Die Unternehmen müssten Wege finden, um Entlassungen zu vermeiden. „Sie haben auch eine gesellschaftliche Verantwortung“, sagte Geiken.

Seit Monaten gibt es aus der Offshore-Branche immer wieder schlechte Nachrichten. Zuletzt kündigte Weserwind in Bremerhaven Kurzarbeit an, Gondel-Lieferant Areva baut dort Personal ab.

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