Ohmstede - Die Bewohner der englischen Siedlung in Ohmstede befürchten, dass auch ihre Häuser von der Giftstoff-Problematik der englischen Siedlung in Alexandersfeld betroffen sind. „Da die Häuser unserer Siedlung baugleich sind, vermuten wir, dass auch bei uns Holzschutzmaßnahmen mit Lindan durchgeführt wurden“, berichtete der Vorstand am Dienstag. Eine Anfrage an die Bima nach Bekanntwerden der Probleme in Alexandersfeld vergangener Woche sei bis heute unbeantwortet geblieben.

Die IG der Englischen Siedlung Ohmstede hat sich nach eigenen Angaben Anfang 2017 gegründet. Es sei damals um Verkäufe der Wohnobjekte an die Mieter „und das damit einhergehende, für uns inakzeptable, Gebaren der Bima“ gegangen, teilte der Vorstand mit. Zudem stehe bei einigen Mietern, die mittlerweile Eigentümer sind, der Verdacht der Täuschung im Rahmen des Kaufs im Raum. Sollte es Holzschutzmaßnahmen mit Lindan gegeben haben, die der Bima bekannt waren, wären weitere rechtliche Schritte zu prüfen.

In der Siedlung Alexandersfeld hatte ein Gutachten eine Belastung mit dem giftigen Lindan festgestellt.