OHRWEGE - Die Pflanz- und Gartenbau-Branche ist für das Ammerland ein wichtiges Aushängeschild und auch ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor. Umso wichtiger ist es für die örtlichen Betriebe, sich fortzubilden um konkurrenzfähig zu bleiben. Aus eben diesem Grund lud jetzt der Fachverband Zierpflanzen des Wirtschaftsverbandes Gartenbau Niedersachsen/Bremen zu einer Tagung in den Ohrweger Krug, Bad Zwischenahn. Der Wirtschaftsverband vertritt laut eigenen Angaben die Interessen von rund 1000 Betrieben unter anderem des Einzelhandels, von Zierpflanzenanbauern oder Baumschulen.
„Die Branche ist sehr vielfältig, hier wird über Themen informiert, die von übergreifender Bedeutung sind. Ich bin hier weil die Solarenergie von großer Bedeutung für die Zukunft von Baumschulen ist“, erklärt Jürgen Schlenz, Geschäftsführer des Baumschul-Beratungsrings Weser-Ems. Die Vorträge auf der Tagesordnung beschäftigen sich neben Solarenergie auch mit Strichcode-Systemen oder der Nutzung von Abwärme.
Die rund 120 Teilnehmer der Veranstaltung konnten während der Tagung auch dringliche Fragen stellen, wobei Fragen nach Energieeinsparmöglichkeiten und gesetzlichen Vorgaben vorherrschten.
„In Deutschland herrschen beim Pflanzenschutz europaweit die strengsten Vorgaben, hier muss informiert werden. Deshalb erhoffen wir uns durch eine neue Verordnung der EU eine Anpassung der Standards im Ausland“, erklärt Axel Boese, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes. Trotzdem sei man für die Zukunft gut aufgestellt. Die Tagungen finden alljährlich seit rund 25 Jahren in Ohrwege statt.
