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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bankgeschäfte: OLB setzt auf vermögende Privatkunden

16.03.2017

Oldenburg Die Oldenburgische Landesbank (OLB) will ihr Geschäft mit besonders vermögenden Privatkunden vorantreiben. Wie das Institut am Mittwoch auf Anfrage bestätigte, sei Anfang 2017 eine neue Sparte geschaffen worden, die sich speziell dem „Wealth Management“ (Vermögensmanagement) widmet.

Die neue Einheit, die sich an Kunden ab einer siebenstelligen Vermögensgröße richtet, sei aus dem Segment „Private Banking & Freie Berufe“ und dem Bankhaus „W. Fortmann & Söhne“ hervorgegangen, teilte die OLB mit. Die traditionsreiche Oldenburger Bank Fortmann & Söhne war 2016 geschlossen worden und die Marke zum Jahresende auf die OLB überführt worden.

Nach OLB-Angaben sollen sich 22 Mitarbeiter, die teilweise zuvor bei Fortmann & Söhne tätig waren, um das „Wealth Management“ kümmern. Geleitet wird die neue, in Oldenburg angesiedelte Sparte von Steffen Opitz, zuletzt Leiter Vertriebssteuerung bei der OLB. Er berichtet direkt an OLB-Vertriebsvorstand Hilger Koenig.

Wie eine OLB-Sprecherin erläuterte, habe sich das Segment Private Banking & Freie Berufe in den vergangenen fünf Jahren zwar gut entwickelt. Besonders vermögende Privatkunden hätten jedoch sehr spezielle Fragen und Anforderungen, die ein dezentral aufgestellter Generalist nicht immer vollends habe erfüllen können. Mit der neuen Sparte hoffe man nun, für diese Kundengruppe „noch schnellere und passgenauere Lösungen“ liefern zu können. Zum Start werden nach OLB-Angaben im „Wealth Management“ rund 500 Familienverbünde mit einem Gesamtvolumen von mehr als einer Milliarde Euro Vermögen betreut. Nach einem Bericht des „private banking magazins“ peilt Opitz an, die Zahl der Mandate in den kommenden Jahren zu verdoppeln.

Kritische Anmerkungen, wonach die Schaffung solch einer neuen Sparte gar nicht nötig gewesen wäre, wenn man das ebenfalls auf vermögende Kunden fokussierte Bankhaus Fortmann & Söhne erhalten hätte, wies die OLB zurück. „Die Integration von W. Fortmann & Söhne hatte sowohl regulatorische als auch strategische Hintergründe“, sagte die OLB-Sprecherin. Der Aufbau des OLB ­„Wealth Managements“ sei „die logische Weiterentwicklung unseres Angebots im Private Banking“.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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