OLDENBURG - OLDENBURG/LR - Gegen den Vorwurf der Arbeitslosen-Initiativen, die so genannten Ein-Euro-Kräfte würden zum Ausgleich für den Abbau von Planstellen eingesetzt und „ausgebeutet“, verwahrt sich auch die Arge Oldenburg ausdrücklich.

„Wir gestalten und realisieren unsere Ein-Euro-Jobs mit allen Arbeitsmarkt-Akteuren in der Stadt, um uns genau diesem Vorwurf nicht auszusetzen“, erklärte Holger Niewint, Arge-Teamleiter und zuständig für die Bewilligung von Ein-Euro-Jobs. „Wir prüfen die Frage der Zusätzlichkeit genau, bevor wir eine entsprechende Bewilligung erteilen.“

„Alle erteilten Bewilligungen werden gelistet und liegen dem Beirat der Arge Oldenburg zur Einsicht vor. So schaffen wir Transparenz für alle", erläutert Niewint weiter. „Der Erwerbslosen steht bei uns im Vordergrund. Nur wenn es durch die Tätigkeit auch einen Vorteil für den Erwerbslosen gibt, machen Arbeitsgelegenheiten Sinn." Die Tätigkeiten basierten auf freiwilliger Basis.