OLDENBURG/AURICH - Die Erneuerbaren Energien werden wohl auch in Zukunft ein Jobmotor für den Nordwesten bleiben. Das erwartet Wolfgang Schmidt, Personalchef beim Auricher Windkraftanlagenbauer Enercon. Dazu trage das bisherige Geschäft bei, aber auch der zunehmend Schub durch neue regionale Aktivitäten im Offshore-Bereiche. Zudem seien die in der Region ansässigen mittelständischen Firmen ihren Standorten erfahrungsgemäß sehr verbunden.

Schmidt begrüßte in einem Gespräch mit dieser Zeitung die Planungen für die erste Job- und Bildungsmesse „Zukunftsenergien-Nordwest“, die am 5./6. März 2010 in Oldenburg stattfinden wird. Rund 60 Firmen aus der Branche der Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz sowie Dienstleister „drum herum“ stellen sich vor.

Die Resonanz bei den Firmen sei „überwältigend“, sagte Projektleiterin Corinna Wermke (ForWind Zentrum für Windenergieforschung). 80 Prozent der Fläche in der Oldenburger EWE-Arena sei bereits ausgebucht. Dies sei gerade auch vor dem Hintergrund der insgesamt schwierigen Konjunkturlage bemerkenswert. Viele Firmen wollten sich aber eben langfristig Nachwuchskräfte sichern.

Ende Oktober läuft die Anmeldefrist für die „Zukunftsenergien Nordwest“ ab. Laut Wermke deckt die Messe das gesamte Branchenspektrum ab. Sie würde sich besonders über weitere Aussteller zur Solarenergie freuen. Veranstalter der Messe sind federführend die Universität Oldenburg und ForWind.

Mehr Infos unter www.zukunftsenergien-nordwest.de