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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Raiffeisenbank Oldenburg in ruhigerem Fahrwasser

01.03.2019

Oldenburg /Bad Zwischenahn Der Vorstand der Raiffeisenbank (Raiba) Oldenburg blickt auf ein „solides“ Geschäftsjahr 2018 zurück und geht davon aus, dass 2019 inhaltlich etwas entspannter verläuft. Im vergangenen Jahr sei man zeitweilig intensiv etwa mit dem Umzug der Informationstechnik, mit der finalen Gestaltung der umgebauten Zentrale an der Oldenburger Hauptstraße sowie mit zeitweiligen Fusionsplänen beschäftigt gewesen. Dies entfalle nun, es blieben nur kleinere Projekte. Damit bleibe mehr Konzentration für das eigentliche Bankgeschäft, erläuterten die Raiba-Vorstände Heiko Frohnwieser und Thorsten Schwengels im Gespräch mit unserer Zeitung. „Wir wollen margenstark wachsen“, gab Frohnwieser ein Ziel aus.

Wie berichtet, hatten Raiffeisenbank Oldenburg und Volksbank Westerstede 2018 konkrete Absichten für ein Zusammengehen. Kurz vor Jahresende wurde das Projekt aber abgeblasen, als Hintergründe gelten Aspekte der Geschäftspolitik und der Führungskultur.

Zurzeit sei auch kein neuer Anlauf im Gange, hieß es nun. Man tausche sich im täglichen Geschäft, etwa in der Datenverarbeitung, aber normal aus, es gebe keinen Zwist.

Auch ohne Fusion hält sich die Raiffeisenbank Oldenburg mit einer Bilanzsumme von 652,1 (Vorjahr: 636,3) Millionen Euro im oberen Drittel der 58 Genossenschaftsbanken in Weser-Ems. Die größten, im ostfriesischen Raum, sind allerdings schon jenseits der 1,5 Milliarden Euro.

Die Geschäfte liefen 2018 gut. So baute die Raiffeisenbank, die auch im Ammerland und in Hundsmühlen im Landkreis Oldenburg tätig ist, ihr Kreditvolumen um 3,6 Prozent auf 484,5 Millionen Euro aus, getragen von Immobilien- und Firmenprojekten. Die Einlagen der rund 33 000 Kunden – die zentrale Refinanzierungsquelle für das Kreditgeschäft – nahmen um 3,3 Prozent auf 523,2 Millionen Euro zu. Mehr Kunden würden sich für Fondsanteile als Alternative zu Guthaben interessieren. „Es wird investiert, statt zu sparen“, so Schwengels.

Der Zinsüberschuss als wesentliche Ertragssäule wuchs um 5,1 Prozent auf 13,88 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss mit Einnahmen etwa aus der Vermittlung von Bausparverträgen oder Fondsanteilen sowie Zahlungsverkehr wurde um 6,7 Prozent auf 3,87 Millionen Euro ausgebaut.

Dass unterm Strich der Jahresüberschuss trotz dieser Ertragssteigerungen und nur minimal höheren Verwaltungsaufwandes auf 2,47 (3,51) Millionen Euro wegsackte, erklärte der Vorstand mit einem hohen Basiswert 2017 im Bewertungsergebnis. Konkret geht es um eine Transaktion sowie um Wertverluste zum Jahresende im Wertpapierbestand. Der Gewinn bedeute „kein Premiumergebnis“, sei aber mit Blick auf Vorjahre „völlig in Ordnung“, so Frohnwieser. Man sei angesichts der schwierigen Bedingungen (Niedrigzins) mit der Geschäftsentwicklung „zufrieden“. Für 2019 werde erneut ein „schönes organisches Wachstum“ angepeilt.

Die Vertreterversammlung findet am 25. April in Bad Zwischenahn statt. Die knapp 18 000 Mitglieder sollen erneut eine Dividende von vier Prozent auf ihre Genossenschaftsanteile erhalten.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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