OLDENBURG - Unter dem Motto „Osternburger – wacht auf!“ ruft die Ortsgruppe Osternburg in der Interessengemeinschaft Bahnanlieger in Oldenburg (IBO ) zur Teilnahme an der Stadtteilkonferenz zum Thema Bahnlärm am Mittwoch, 16. Mai, ab 19 Uhr im Schulzentrum Osternburg, Sophie-Schütte-Straße 10, auf. „Neben dem unerträglichen Lärm tagsüber durch die Firma Springer sollen wir nun auch um unsere Nachtruhe gebracht werden. Denn in Zukunft werden uns nachts mindestens alle 15 Minuten bis zu 800 Meter lange Güterzüge um unseren Schlaf bringen“, erläutert Friedrich-Wilhelm Wehrmeyer, zweiter Vorsitzender der IBO-Ortsgruppe Osternburg.

Wehrmeyer verweist in diesem Zusammenhang auf die Ofenerdieker Bevölkerung, die nach seinen Worten durch ihre ständigen Demonstrationen erreicht habe, dass sie nicht nur ausreichenden Lärmschutz, sondern auch eine Tunnellösung erhalte. „Derweil soll Osternburg mit minderwertigem Lärmschutz abgespeist werden, wenn überhaupt“, sagte Friedrich-Wilhelm Wehrmeyer. Hintergrund ist, dass die Strecke südlich des Hauptbahnhofs nicht ausgebaut wird und der Lärmschutz daher Ermessenssache ist.

Er ist weiterhin der Überzeugung, dass „Osternburg nur dann vor unerträglichem Lärm, unendlichen Staus vor den Bahnübergängen in unserem Stadtteil und Gefahrguttransporten bewahrt werden kann, wenn hier eine Umgehungstrasse entlang der Autobahn-Ostumgehung gebaut wird“.

Aus diesem Grunde müsse nach Meinung von Wehrmeyer die Osternburger Bevölkerung „gemeinsam Flagge zeigen“. Abschließend führte er aus: „Wenn wir uns nicht rühren, heißt es hinterher: Die Osternburger sind mit allem einverstanden, denn sie haben ihre Interessen auf der Stadtteilkonferenz ja kaum wahrgenommen“.