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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Planspiele um Kliniken

28.08.2019

Oldenburg /Berlin Was passiert, wenn ein Krankenhaus schließt? Welche Auswirkungen hat das auf die Menschen im Nordwesten? Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen hat dazu ein interaktives Rechenwerkzeug ins Internet gestellt, den Kliniksimulator.

Er gibt an, wie viele Bürger von der Schließung eines Krankenhauses der Grundversorgung betroffen sind, wie weit sie fahren müssten, um in die nächste Klinik der Grundversorgung zu gelangen. Als zumutbare Zeitspanne gilt eine halbe Stunde, und als kritisch gilt die Grenze von 5000 betroffenen Bürgern. Steigt die Zahl darüber, kommt dem Standort eine Art Ankerfunktion zu. Auch die Zahl der Alternativkrankenhäuser in der Umgebung ist ein Kriterium.

Fürs Weser-Ems-Gebiet ergeben sich eine Reihe interessanter Ergebnisse: Zu den Krankenhäusern, deren Schließung große Nachteile für die Versorgung mit wohnortnaher Krankenhaus-Kapazität hätte, zählen in Ostfriesland die Krankenhäuser Wittmund, Aurich, Norden und Emden, in der Wesermarsch Nordenham und Brake, im Oldenburger Münsterland Cloppenburg, Friesoythe, Löningen und Damme, im Emsland Meppen, Papenburg und Sögel, im Osnabrücker Land Ankum.

Maßstab ist laut Kliniksimulator die Zahl der Bürger, die mehr als 30 Minuten zum nächsten Krankenhaus der Grundversorgung fahren müssten, sowie die Zahl der Kliniken in der Umgebung. Schließungen anderer Standorte wie Varel, Sanderbusch (beide Landkreis Friesland), selbst Wilhelmshaven, aber auch Delmenhorst und Wildeshausen, ebenso Leer (mit zwei Krankenhäusern) würden nach den Kriterien des Kliniksimulators für die Bürger nicht so große Nachteile mit sich bringen, da sich genügend Kliniken in der Nähe befinden.


Interaktive Karte unter   http://bit.ly/klinikengv 
Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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