OLDENBURG - OLDENBURG - Motivation und soziale Kompetenzen werden von künftigen Führungskräften gefordert. Das machten am Mittwochabend Vertreter aus der Finanzdienstleistungsbranche beim Praktikerforum „Karrierechancen in der Region“ klar.

Die Personalleiter der Bremer Landesbank, Jens Hoeppe, der LzO, Johannes Reichelt, der OLB, Hilger Koenig, sowie der Ausbildungsleiter der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, Christian Willers, erläuterten die Einstiegschancen und -voraussetzungen bei ihren Unternehmen. Eingeladen in die Universität hatte der Förderverein Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Der 2. Vorsitzende Professor Thomas Breisig moderierte die Veranstaltung.

„Wer begeistert ist und Lust hat, ist vor dem Erfolg nicht sicher“, begann Reichelt vor interessierten Studenten. Er forderte von Bewerbern einen „inneren Motivationsbrand“ ein. Die Chancen für junge Talente seien groß, es gebe eine Aufbruchstimmung im Kreditgewerbe.

Dem stimmte auch Koenig zu. Er sei auf der Suche nach Persönlichkeiten, die hungrig seien und Spaß an der Arbeit hätten. „Immerhin hat man am Beginn des Arbeitslebens noch 40 Jahre vor sich.“

Dass mit der richtigen Einstellung in kurzer Zeit viel möglich ist auf der Karriereleiter, beweist Willers. Im Alter von nur 30 Jahren ist er schon Ausbildungsleiter. Sein Rat: früh Kontakte knüpfen.


Der Einstieg bei den Finanzdienstleistern nach dem Studium erfolgt über Trainee-Programme. Diese Ausbildung dauert, je nach Vorerfahrung, sechs bis 18 Monate bei den Banken und 24 Monate bei der Öffentlichen. Eine vorherige Bank- bzw. Versicherungslehre und frühzeitige Praktika seien ideal, um die Zeit zu verkürzen, betonte Hoeppe.