Oldenburg/Berlin - Oldenburg ist die zweitdynamischste Stadt Deutschlands – hauchdünn hinter Magdeburg. „Der Abstand von 0,3 Punkten ist so klein, dass man hier eigentlich von zwei Dynamik-Siegern sprechen kann“, betonte Hubertus Pellengahr von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft am Donnerstag in Berlin bei der Präsentation der gemeinsamen Studie mit der „Wirtschaftswoche“. Untersucht wurden von den Wissenschaftlern der IW Consult die 50 einwohnerstärksten Städte anhand zahlreicher Kriterien. Über alle Tabellen hinweg liegen München, Stuttgart und Münster als „Niveau-Sieger“ vorne.
Das dynamische Oldenburg punktet vor allem „als Kompetenzzentrum im Bereich erneuerbare Energien“, gibt Pellengahr die herausragende Note der Wissenschaftler weiter. So stieg die Zahl der Arbeitsplätze von 2006 bis 2011 um 16,2 Prozent – Rang 3 bundesweit bei einem Mittelwert von 9,4 Prozent. Der Anteil Hochqualifizierter wuchs um 2,1 Prozent – Platz 5 bundesweit. „Nirgendwo verbesserte sich der Wohlstand so stark“, lautet das Lob der Studie.
Damit nicht genug: Oldenburg rangiert bei den parallel zur Initiative-Studie befragten Unternehmern weit vorn bei den Positivantworten, was die Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung angeht. Dabei geht es um die Einschätzungen der Wirtschaftsakteure zur Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, Wirtschaftsförderung sowie Unterstützung von Existenzgründungen. In dieser Spezialsparte liegt allerdings Osnabrück ganz vorne. Bei allen anderen Kriterien spielen niedersächsische Städte praktisch keine Rolle. Oldenburg profiliert sich als Star in Niedersachsen.
OB Gerd Schwandner bewertet das sehr gute Ergebnis als Bestätigung der eingeschlagenen Richtung.
