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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

„Es braucht Mut am Anfang und Glück am Ende“

26.09.2019

Oldenburg „Einfach mal machen“ – so lässt sich das Lebensmotto von Felix Plötz wohl am besten zusammenfassen. Am Dienstagabend beschrieb der 37-jährige Unternehmer und Bestsellerautor auf Einladung von Sprecherhaus und NWZ vor mehr als 100 Zuhörern im PFL, wie er zu dieser Einstellung gekommen ist und wie jeder zum „Unternehmer des eigenen Lebens“ werden kann.

Ein erster Wendepunkt in seinem Leben sei der Tag gewesen, als er mit Verdacht auf Herzinfarkt in der Notaufnahme eines Krankenhauses lag, so Plötz. 27 Jahre alt war er damals – und damit eindeutig viel zu jung für derartige Probleme. Plötz erkannte, dass sein gut bezahlter Job in einem großen Unternehmen in Wahrheit der „Vorhof zur Hölle“ ist und kündigte.

Als ihm klar wurde, dass ihn auch sein neuer Job nicht wirklich glücklich macht, traf Plötz endgültig den Entschluss, sein Leben zu ändern. Er startete die „Mission Traumjob“ und arbeitete nebenbei an einem Vier-Stunden-Start-up. Als Vorbild dienten ihm dabei die Gründer von Instagram und der Pebble Smartwatch, die genau so zu Millionen gekommen waren. Das Geheimnis dahinter: Wer seinen Job nicht leichtfertig kündigt, ist in der Lage, ohne finanziellen Druck Sachen auszuprobieren.

Was folgte, war die Erkenntnis, dass nicht jede scheinbar gute Geschäftsidee in der Realität funktioniert. 25 000 fehlinvestierte Euro später wusste das auch Plötz. Wie also an ein Projekt herangehen? Plötz rät dazu, sich auf die Suche nach einem Problem zu machen, für das es noch keine Lösung gibt. Oder zumindest nach einer Idee, die Menschen zufrieden macht. Doch auch hier warnt der inzwischen erfolgreiche Unternehmer. Nicht jede Lösung passe und nicht jedes vermeintliche Problem sei auch wirklich eines. Und ganz schlimm sei, wenn beides nicht zuträfe. „Man hat da zuweilen die rosarote Brille auf, weil man begeistert ist“, warnt der erfahrene Geschäftsmann.

Für Plötz selbst kam der Durchbruch mit dem Bestseller „Palmen in Castrop-Rauxel“, der sicht mit dem Thema Vier-Stunden-Start-ups befasst. Quasi in letzter Sekunde hatte sich auf seinen Crowdfunding-Aufruf ein vermögender Unterstützer gemeldet und das Projekt damit ermöglicht. Es brauche eben „Mut am Anfang und Glück am Ende“, damit es klappt, so Plötz.

Den nächsten Vortrag bei NWZ-Impulse hält am Dienstag, 22. Oktober, 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr), im PFL (Peterstraße 3) Christian Lindemann: „Schlagfertigkeit – souverän kontern“.


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Jörg Jung Redakteur / Regionalredaktion
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