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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Niedersachsens Seehäfen legen kräftig zu

22.08.2017

Oldenburg Gutes Halbjahr für die neun niedersächsischen Seehäfen: Bis Ende Juni steigerten sie den Gesamtumschlag im Seeverkehr um acht Prozent auf 25,8 Millionen Tonnen. Zuwächse habe es sowohl bei Stückgütern als auch bei Massengütern gegeben, teilte die Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen GmbH (Oldenburg) mit. „Seaports“ vermarktet die niedersächsischen Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven.

Der Umschlag von Stückgütern legte im ersten Halbjahr 2016 im Jahresvergleich um vier Prozent auf 5,9 Millionen Tonnen zu. Zu den Motoren zählten Forstprodukte und Projektladungen aus dem Windenergiebereich, aber auch seeseitig umgeschlagene Neuwagen (hier: plus zwei Prozent auf 938 756).

Massengüter legten sogar um neun Prozent auf 19,9 Millionen Tonnen zu. Dazu trugen insbesondere mehr Kohle und Baustoffe bei. Mit Blick auf diese Zahlen sei man bei Seaports optimistisch, auch im Gesamtjahr mit einem Plus abzuschneiden, sagte Geschäftsführerin Inke Onnen-Lübben am Montag.

Ein Blick auf den Seeumschlag einzelner Häfen (alphabetische Reihenfolge) zeigt ein differenziertes Bild:
In Brake sank der Seeumschlag um 15 Prozent auf rund 2,75 Millionen Tonnen. Grund seien Einbußen bei Getreide und im Stückgutbereich. Die zweite Jahreshälfte laufe besser, werde aber die Einbußen wohl nicht ausgleichen.
Der Hafen Emden verbuchte mit einem Seegüterumschlag von rund 2,59 Millionen Tonnen bis Juni ein Plus von 28 Prozent. Zu den Motoren zählten Baustoffe. Die Zahl der umgeschlagenen Autos wuchs um neun Prozent auf 705 904 Fahrzeuge.
In Leer wurde im ersten Halbjahr 2017 mit 24 312 Tonnen im Seeverkehr ein Umschlagplus von elf Prozent erreicht.
Aus Nordenham wurde ein Umschlagplus von 23 Prozent auf 1,61 Millionen Tonnen gemeldet. Positiv entwickelten sich hier vor allem die Volumen von Stückgütern und festem Massengut.
Im Oldenburger Hafen ergab sich im Halbjahr ein Rückgang im seewärtigen Umschlag auf 32 135 Tonnen, nach zuvor 34 090 Tonnen.
Papenburg kam mit 408 665 Tonnen im Seegüterverkehr auf einen Zuwachs von 33 Prozent.
In Wilhelmshaven, dem volumenmäßig mit Abstand wichtigsten Hafen Niedersachsens, wurden im ersten Halbjahr 14,17 Millionen Tonnen umgeschlagen – ein Plus von zwölf Prozent. „Zuwächse wurden hier sowohl jeweils bei den flüssigen und festen Massengütern als auch bei den Stückgütern generiert“, meldete Seaports mit Blick auf etwa Öl und Kohle. Am Containerterminal gab es einen Dämpfer: Bis Ende Juni wurden 232 220 Container (TEU) umgeschlagen – nach 251 227 ein Jahr zuvor. Wie berichtet, wurden am Jade-Weser-Port aber die Weichen für neues Wachstum gestellt.

Rüdiger zu Klampen
Redaktionsleitung
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2040

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