OLDENBURG/BRAKE - OLDENBURG/BRAKE - Die niedersächsischen Seehäfen wollen ihre Fühler verstärkt nach Nordamerika ausstrecken. „Seaports Niedersachsen“ (Oldenburg) und die amerikanisch-kanadische Hafenmarketing-Organisation „Hwy H2O“, ein Zusammenschluss von Häfen an den Großen Seen, unterzeichneten gestern in Oldenburg eine Kooperationsvereinbarung. Gegenstand ist die gegenseitige Interessenvertretung. Konkret sollen die Seaports mit „Hwy H20“ einen Ansprechpartner für Interessenten haben, und umgekehrt könnte man z.B. die Nordamerikaner auf europäischen Logistikmessen unterstützen, erläuterte „Seaports“-Aufsichtsratsvorsitzender Jan Müller (Brake). Es gehe um „neue Netzwerke“, sagte Geschäftsführer Andreas Bullwinkel. Beide Seiten würden Reisen organisieren, um Möglichkeiten aufzuzeigen. Speziell von Brake aus gibt es bereits Verkehre in Richtung Große Seen. Richard Corfe, Präsident der St. Lawrence Seaway Management Corporation, sagte, er sehe „diverse Wachstums-Chancen“. Deutsche

Importe hätten stark zugenommen.