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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Neue Bahn zwischen Bremen und Oldenburg

31.08.2018

Oldenburg /Bremen /Leer Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) hat zusätzliche Züge auf der Bahnstrecke Oldenburg-Bremen in Aussicht gestellt. Ab 2022 sollten auf der von Pendlern stark genutzten Strecke Züge im Halbstundentakt verkehren, sagte Althusmann im Gespräch mit der NWZ. Die Regelung werde ab 2022 gelten. „Es geht leider nicht früher“, meinte Althusmann zu den Plänen der Landesnahverkehrsgesellschaft für eine zusätzliche Regio-S-Bahn.

Auch für die eingleisige Bahnstrecke Oldenburg-Leer wird es Verbesserungen geben. Sie soll zwischen Augustfehn und Stickhausen zweigleisig ausgebaut werden, so dass dort Begegnungsverkehr stattfinden kann. Dieses Vorhaben sei aber erst im Zusammenhang mit der Verwirklichung der deutsch-niederländischen Wunderline zu erreichen. Es bleibe beim Ziel, die Eisenbahnbrücke bei Weener bis 2024 zu realisieren.

Im Straßenbau forderte Althusmann bessere Abstimmungen im Verkehrsmanagement. Bremen, Niedersachsen und Hamburg müssten sich mit Blick auf Baustellen besser abstimmen. „Das nervt viele Autofahrer“, sagte Althusmann. Eine entsprechende Stelle, die bei der Landesstraßenbaubehörde angesiedelt ist, sei ausgeschrieben.

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Nachdenken müsse man auch über 24-Stunden-Baustellen, um die Sperrungen zu verkürzen. Wichtig sei ebenfalls, dass bei Baustellen auf Autobahnen zwei Fahrstreifen zur Verfügung stünden. Und ein großes Anliegen sei ihm die europaweite Einführung von verpflichtenden Bremsassistenzsystemen. Das Problem der gegenwärtig verwendeten Systeme sei, dass sie abgeschaltet werden könnten. Die Zahl der tödlichen Auffahrunfälle liege mit zwölf schon über der des Vergleichszeitraums im Vorjahr.

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Althusmann wies darauf hin, dass es eine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für den ersten Bauabschnitt der Küstenautobahn 20 gebe. Die Landesregierung nehme die Einwände der Verbände ernst, er sei aber zuversichtlich, dass es beim Bau keine Verzögerung gebe. Die Küstenautobahn sei für die Wirtschaft im Nordwesten unverzichtbar.

Lars Laue
Korrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315
Hans Begerow
Leitung
Politik/Region
Tel:
0441 9988 2091

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