OLDENBURG/BREMEN - Die Polizeidirektion Oldenburg und die Polizei Bremen wollen ihre länderübergreifende Zusammenarbeit verstärken. Am Montag haben die Polizeipräsidenten Hans-Jürgen Thurau (Oldenburg) und Eckard Mordhorst (Bremen) eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Kern der Vereinbarung ist die Intensivierung der Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Kriminalität und Verkehrsunfällen, bei der polizeilichen Prävention und der Einsatzbewältigung.
Je nach Anlass sollen gemeinsame Ermittlungsgruppen eingerichtet werden, um beispielsweise organisierte Kriminalität und Banden verstärkt zu bekämpfen. Gemeinsame Kontrollen sind auch für den gewerblichen Güter-, Personen- und Gefahrguttransport beabsichtigt.
Ein regelmäßiger Informationsaustausch soll dazu beitragen, gemeinsame Kriminal- und Verkehrspräventionsprogramme zu entwickeln. Außerdem sollen bei der Bewältigung bestimmter Einsatzlagen wie Demonstrationen, Sportereignissen oder Volksfesten Einsatzmittel gegenseitig genutzt und Einsatzkräfte gegenseitig unterstellt werden.
Zur Umsetzung der in dem Vertrag gefassten Vereinbarungen ist in regelmäßigen Abständen ein Austausch von Informationen aus Behördenebene und in den jeweiligen Fachgremien vorgesehen. Das Verständnis für den jeweiligen Partner soll durch wechselseitige Hospitationen gestärkt werden.
Thurau und Mordhorst sehen in der Zusammenarbeit einen weiteren Schritt, um die Sicherheitslage in beiden Regionen zu stärken: „Straftäter machen nicht an Landesgrenzen Halt. Deshalb wollen wir die Zusammenarbeit verbessern,“ kommentierten sie die Vertragsunterzeichnung.
