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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Betonblöcke sichern Weihnachtsmärkte

24.11.2017

Oldenburg /Bremen Die Bilder der vorweihnachtlichen Bluttat sind vielen noch präsent. Im vergangenen Jahr raste in Berlin auf dem Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein Lastwagen in die Menschenmenge. Zwölf Menschen kamen ums Leben, 48 wurden zum Teil schwer verletzt. In diesem Jahr zeigt sich: Die Tat hat deutschlandweit Anlass gegeben, die Sicherheitskonzepte zu verschärfen. In Niedersachsen setzen die Städte vor allem auf Straßensperren.

Oldenburg: Hier sorgen massive Sperren dafür, dass der Lamberti-Markt zwischen dem Alten Rathaus, der backsteinernen St.-Lamberti-Kirche und dem historischen Schloss sicherer wird, sagt Stadtsprecher Stephan Onnen. Zum Schutz der Besucher der rund 125 geschmückten Holzhütten und Verkaufsstände würden 20 bis 25 rund 1,2 Tonnen schwere Betonblöcke an den Einfahrtsstraßen aufgebaut. Zusätzlich gingen das Ordnungsamt und die Polizei auf dem Markt gemeinsam auf Streife.

Braunschweig: Rund um den Dom tummeln sich alljährlich mehrere Hunderttausend Besucher an den rund 150 Buden. Poller und Platten aus Beton sowie Schranken hindern Autos und Lkw an der Zufahrt, erläutert Polizeisprecher Joachim Grande.

Osnabrück: Dort will die Polizei flexibel auf die tatsächliche Bedrohung reagieren. Unter anderem seien „bauliche Maßnahmen zur Verhinderung von Zufahrten“ Teil des Schutzkonzeptes für den Markt.

Goslar: In der Altstadt verfolgen die Weihnachtsmarkt-Macher einen pragmatischen Ansatz. Dort werden die schweren Zugfahrzeuge der Schausteller genutzt, um Einfahrten zu blockieren.

Bremen: In der Hansestadt steht die Polizei zum Schutz der rund drei Millionen Besucher des Budenzaubers rund um den Bremer Roland durchgängig im engen Austausch mit anderen Sicherheitsbehörden und den Marktbetreibern, sagte ein Sprecher. Uniformierte Fußstreifen und Zivilfahnder seien dort wie in den Vorjahren während des Weihnachtsmarktes unterwegs.

Hannover: Das Sicherheitskonzept für den dortigen Weihnachtsmarkt soll am Freitag vorgestellt werden.

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